BTSV-Torschütze Omladic: "Wir sind sauer!“
Im Montagabendspiel musste Eintracht Braunschweig eine knappe Niederlage beim 1. FC Nürnberg hinnehmen. Die Niedersachsen unterlagen beim „Club“ mit 1:2. Für die Gastgeber trafen Sebastian Kerk (33.) und Guido Burgstaller (84.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte Nik Omladic (53.).
Nach Partien wie dieser spricht man auf der Verliererseite gerne von einer „vermeidbaren“ oder „unnötigen“ Niederlage. So war es auch in Braunschweig, nachdem man mit null Punkten die Heimreise aus Franken antreten musste. Zumindest einer hätte es nach Dafürhalten der BTSV-Akteure sein müssen.
Die Löwen verstanden es nicht, die über weite Strecken an Höhepunkten arme Partie mit wenigen fußballerischen Highlights positiv zu gestalten. Auch dem Spielverlauf hätte eine Punkteteilung eher entsprochen, da die Löwen nur zu zwei Torgelegenheiten zuließen, die die zu Hause noch ungeschlagenen Nürnberger aber eiskalt ausnutzten. Selbst agierten die Blau-Gelben phasenweise mutig in der Offensive, vermochten es aber nicht, sich klare Chancen zu erspielen.
„Können uns dafür nichts kaufen“
„Wir können uns für ein wie ich finde sehr gutes Auswärtsspiel nichts kaufen“, beklagte Trainer Torsten Lieberknecht. Selbiges galt für den Torschützen Nik Omladic, der sich für seinen sehenswerten Fernschuss acht Minuten nach der Pause ebenfalls „nichts kaufen“ konnte. Der Treffer leitete eine Drangphase der Gäste ein, aber anders als zuletzt in Freiburg gelang kein weiteres Tor. „Wir sind sauer heute", sagte der Braunschweiger Torschütze. „Wir haben zwei Fehler gemacht, kriegen zwei Gegentore." Auf den späten zweiten Gegentreffer versuchte der BTSV zwar noch einmal zu reagieren, fand jedoch in den Schlussminuten der Partie nicht mehr die passende Antwort.
Zuvor hatten die Gäste in Person von Hendrik Zuck die Chance, in Führung zu gehen. Rund fünf Minuten vor dem Siegtreffer des FCN steuerte Hendrik Zuck nach einem Alleingang auf Club-Keeper Raphael Schäfer zu, konnte diesen aber nicht überwinden. Zuck war es auch, der in der ersten Halbzeit den postwendenden Ausgleich auf dem Fuß hatte, aber vor dem leerstehenden Tor den Ball nicht traf.
Lieberknecht: „Wir brauchen um den Sechzehner mehr Ruhe und Präzision, das müssen wir in den nächsten Wochen besser machen.“ Die erste Möglichkeit dazu bekommt die Eintracht bereits am Freitag. Dann ist der VfL Bochum an der Hamburger Straße zu Gast.