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Moritz fehlt "wochenlang": Darmstadt bangt um seinen Neuzugang

Das so wichtigen Heimspiel am "Bölle" gegen Dynamo Dresden konnten die Lilien am vergangenen Wochenende für sich entscheiden. Ein Wermutstropfen aber blieb dem SV Darmstadt 98: HSV-Winterleihgabe Christoph Moritz sprang bei einem Zweikampf die Schulter aus dem Gelenk – nach nur vierzehn Minuten ging es für den 29-Jährigen schon wieder in die Kabine.

Moritz kann sich und den Lilien zunächst nicht helfen

Nachdem sich Leihgabe Christoph Moritz, beim HSV noch mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet, die Schulter auskugelte, stand eine mögliche Operation der Verletzung im Raum. Nach weiteren Untersuchungen wurde allerdings entschieden, die damit einhergegangene Verletzung an der Gelenkkapsel konservativ zu behandeln – das teilte der Verein auf seiner Website mit.

Moritz wird den Lilien laut der Meldung "in den kommenden Wochen" fehlen. Ein herber Rückschlag – nicht nur für Darmstadt sondern auch für den Leihspieler selbst: Bei den Lilien wollte er sich über gelungene Auftritte für mehr Einsatzzeiten beim Hamburger SV empfehlen. Im Rahmen des Last-Minute-Wechsels von Moritz begründete HSV-Sportvorstand Ralf Becker den Transfer wie folgt: "Chris ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sich in dieser Saison nochmal verändern zu wollen, um mehr Spielzeit zu bekommen. Diesem sind wir in seinem Interesse mit dem Leihgeschäft nachgekommen und wünschen ihm nun in Darmstadt viel Spielzeit sowie den bestmöglichen Erfolg." Ein Wunsch, der also vorerst nicht weiter in Erfüllung geht –  jetzt steht erstmal die Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Platz im Vordergrund.