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"Dafür muss ich liefern": Füllkrug will SVW-Situation verbessern

© IMAGO / Nordphoto

Niclas Füllkrug kommt beim SV Werder Bremen derzeit nicht an Marvin Ducksch vorbei – denn der Neuzugang aus Hannover macht derzeit seine Tore. Darum sieht sich Füllkrug als "so etwas wie der Verlierer". Doch der 28-Jährige will angreifen und Argumente sammeln.

Dreimal gemeinsam auf dem Platz

Vier Mal stand Niclas Füllkrug bislang an der Weser in der Startelf, doch ein Treffer ist dem 28-Jährigen in dieser Saison noch nicht gelungen. Vier Mal in Folge kam Füllkrug seitdem von der Bank. "Ich bin so etwas wie der Verlierer der aktuellen Situation", erklärte der Stürmer jetzt, wie auch "transfermarkt.de" berichtet. Und Füllkrug, genannt 'Lücke', ist frustiert: "Es ist natürlich nicht zufriedenstellend."

6,5 Millionen Euro zahlte Bremen vor zwei Jahren für die Rückholaktion des Eigengewächses, der seinerzeit in Hannover groß aufspielte. Von den Niedersachsen bekamen die Bremer auch Marvin Ducksch – für 3,5 Millionen Euro. Füllkrugs Sturmpartner glänzte bereits mit fünf Toren und zwei Vorlagen mit dem SVW. "Er ist gut, und er tut der Mannschaft gut, das kann ich nicht anders sagen. 'Duckschi' garantiert dir eine gewisse Anzahl an Scorerpunkten, dafür kann man sogar seine Hand ins Feuer legen", lobte Füllkrug seinen Konkurrenten. Klar ist aber auch, dass es im aktuellen System des Cheftrainers nur eine echte Sturmspitze gibt – dreimal standen sie gemeinsam auf dem Platz.

"Keine Argumente"

Füllkrug will sich wieder empfehlen, hat derzeit aber "keine Argumente" ohne eigene Treffer. "Im Moment ist das Tor für mich kleiner als für andere", resümierte der 28-Jährige selbstkritisch. Füllkrug ist aber auch so ehrlich, dass es ihm nicht nur um den eigenen Status als Stammspieler geht. "Ich gehe wirklich ins Stadion und denke: Geil, Fußball spielen. Wenn es dann nur Kurzeinsätze werden, ist das schon ernüchternd. Natürlich will ich spielen, am liebsten immer und von Anfang an. Aber dafür muss ich liefern", so der Stürmer.

Seit seiner Rückkehr an die Weser absolvierte Füllkrug insgesamt 41 Pflichtspiele für die Grün-Weißen, in denen ihm zehn Tore gelangen. Immer wieder wurde der 28-Jährige aber auch von Verletzungen, angefangen bei einem Kreuzbandriss, zurückgeworfen. Aktuell hat Ducksch beim SVW die Nase vorn, doch in Füllkrug einen hartnäckigen Konkurrenten. Cheftrainer Markus Anfang wird der Konkurrenzkampf freuen.