Damals, als...Suker, Max und "Icke" gegen Freiburg glänzten
Mit vielen Toren kennt man sich im Breisgau aus - das ist nicht erst seit letztem Montag bekannt. Doch nicht immer waren es die Freiburger, die die Packung verteilten. Ein gutes Beispiel dafür ist der 13. April 2002. Damals war der Sportclub im Münchner Olympiastadion beim TSV 1860 München zu Gast. Anders als heute, gehörten die Löwen damals zu den stärksten Teams des Landes und hatten mit Davor Suker, Thomas Häßler und Martin Max klangvolle Namen in ihren Reihen. Folglich waren die Münchner Favorit und wurden ihrer Rolle bei einem deutlichen 5:2-Sieg am Ende auch gerecht.
Suker glänzt auch als Vorbereiter - Freiburg wenig später abgestiegen, Max Torschützenkönig
Spieler des Tages war der kroatische Angreifer Davor Suker, der als WM-Torschützenkönig von 1998 mit Vergangenheit bei Real Madrid und Arsenal London nach der Jahrtausendwende in München seine Karriere ausklingen ließ. Gegen den SC besorgte er nach 25 Minuten und auf Vorlage von Daniel Borimirov die Führung. Nur vier Minuten später erhöhte der Norweger mit einem seiner wenigen Tore im blauen Dress auf 2:0. Die Vorarbeit kam von Thomas Häßler, der ähnlich wie Suker dieser Zeit dem Karriereende entgegen ging. Nach Vladimir Buts Anschlusstor durch einen direkten Freistoßtreffer (33.) gelang Martin Max nach Zuspiel von Suker das 3:1 noch vor dem Pausenpfiff. Im zweiten Durchgang trafen Harald Cerny (60.), erneut auf Vorarbeit von Suker für die Löwen und Stefan Müller (67.) für den SC, ehe erneut Max den Schlusspunkt zum 5:2 setzte. Der Angreifer Löwen hatte am Ende der Saison erneut Grund zum Feiern, denn er wurde nach 2000 bereits zum zweiten Mal Torschützenkönig (18 Tore/ gemeinsam mit Marcio Amoroso (BVB)). Für den SC Freiburg endete die Spielzeit mit dem Abstieg in die Zweite Liga, die Löwen sollten erst zwei Jahre später folgen. Am Samstag (15:30) treffen die beiden nun unter etwas anderen Vorzeichen aufeinander.