Daniel Frahn: "Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“

Der FSV Frankfurt und RB Leipzig trennten sich am Freitagabend torlos. Nach einem Platzverweis von Fandrich agierten die Sachsen lange Zeit in Unterzahl und konnten am Ende mehr als zufrieden mit dem Unentschieden sein. Im Folgenden erklärt liga2-online.de, wie das Remis zwischen den beiden Messestädten zu Stande kam. „Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, befand RBL-Kapitän Frahn nach 90 umkämpften Minuten. Und tatsächlich waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und dem Sieg wesentlich näher als die Sachsen. Letztere mussten auf die Stammkräfte Poulsen und Kaiser verletzungsbedingt verzichten und konnten die Ausfälle gegen die Hessen nicht adäquat kompensieren. In einer zunächst ausgeglichen Partie übernahm der FSV mehr und mehr das Kommando und hatte durch Kapllani folgerichtig die erste große Torchance. Der Frankfurter überlupfte Bellot, aber der seit Wochen überragende Sebastian klärte den Ball vor der Linie und verhinderte so die sichere Führung des FSV. RB Leipzig konnte zu keiner Zeit sein gewohntes Pressing aufziehen und leistete sich zudem viele Ungenauigkeiten im eigenen Spielaufbau. Kurz vor der Pause schwächten sich die Roten Bullen dann selbst. Der kurz zuvor verwarnte Fandrich beteiligte sich an einer Rudelbildung, schubste einen Gegenspieler und wurde anschließend mit gelb-rot zum Duschen geschickt.

Pfosten rettet Leipzigs Serie

In Unterzahl stellte Leipzigs Trainer Zorniger auf eine Spitze um, wodurch die Offensivbemühungen der Rasenballsportler auf ein Minimum reduziert wurden. „Mit einem Mann weniger, ging nach vorne relativ wenig bei uns“, erkannte auch Stürmer Frahn. In der Schlussphase nahm die bis dahin relativ müde Partie nochmal richtig Fahrt auf – und brachte die RBL-Defensive gehörig ins Schwimmen. Erst stocherte Yelen den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei, kurz vor Ende rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Bellot. Somit warten die Sachsen auch nach dem 4. Spieltag noch auf ihren ersten Gegentreffer. Unterm Strich war der Aufsteiger mit dem Remis gut bedient und auch der Trainer der Leipziger sprach hinterher von einem „glücklichen Punkt“. In der nun bevorstehenden Länderspielpause soll sich das Lazarett des Aufsteigers lichten. Neben der Rückkehr von  Hoheneder, Kaiser und Poulsen, könnten auch die Langzeitverletzen Coltorti und Boyd wieder ins Training einsteigen. Weiter geht es für die Rasenballsportler am 13. September mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig.

FOTO: GEPA Pictures

 

 

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