"Dann musst du einfach gewinnen": H96 will Schlagdistanz nutzen

Hannover 96 ist zusammen mit dem SC Paderborn 07 das erfolgreichste Team der Rückrunde. Trotzdem haben die Niedersachsen momentan das Nachsehen im Aufstiegsrennen, weshalb dringend weitere Punkte benötigt werden. Cheftrainer Christian Titz war sich dessen bewusst, weshalb er beim Karlsruher SC (Samstag, 13 Uhr) schonungslos einen Sieg forderte.

"Wir sind gefragt"

Seit fünf Spielen sind die Niedersachsen ungeschlagen, in zwölf Partien gab es zuletzt nur noch eine einzige Niederlage. Hannover 96 spielt eine fantastische Rückrunde, aber in der Gesamtrechnung fehlt den Roten ein Punkt für Platz 3. Mehr, um den direkten Aufstieg zu forcieren. "Wir sind momentan tabellarisch in dieser Schlagdistanz. Wenn du maximal erfolgreich sein willst, musst du einfach gewinnen", betonte Cheftrainer Christian Titz, dass die Zeichen der Zeit nun auf Sieg stehen. Die Forderung war daher eindeutig: "Wenn wir etwas erreichen wollen, sind wir gefragt. Es ist klar, dass wir den maximalen Erfolg wollen."

Den nächsten Schritt will Hannover in Karlsruhe gehen. Dort gilt es, die Abschiedstour von Christian Eichner zu versalzen. "Wir starten mit einer enormen Atmosphäre in dem neuen Stadion. Der KSC wird in einem Heimspiel alles investieren wollen", warnte Titz vor den Fertigkeiten des kommenden Gegners. "Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die sehr motiviert ist. Sie haben Facetten. Sie können das Spiel dominant gestalten, aber auch tiefer stehen."

Tomiak kehrt in den Kader zurück

Einer, der wieder mit an Bord sein wird, ist Boris Tomiak. Der Antreiber in der Abwehrzentrale fehlte mehrere Wochen wegen einer Ellenbogenverletzung, aber nun ist der Verteidiger rechtzeitig zur Crunchtime wieder fit. "Es ist eine gute Nachricht, dass wir ihn wieder im Kader haben", verriet Titz auch schon, dass Tomiak auf jeden Fall im Aufgebot stehen wird. Ob er sogar ein Kandidat für die Startelf wird, ließ der 96-Coach aber noch offen: "Er war schon lange raus, es könnte für eine längere Spielzeit schon auch eng werden."

Anders sieht es generell bei Benedikt Pichler (Bluterguss), Maik Nawrocki (Adduktorenverletzung), Elias Saad (Oberschenkelverletzung), Hendry Blank (krank) und Havard Nielsen (Pferdekuss) aus, während Daisuke Yokota nach überstandener Erkältung wieder ins Training einsteigen konnte. In Karlsruhe wollen die verfügbaren Niedersachsen dann auch wieder gemeinsam angreifen. "Wir wollen versuchen, unsere Aktionen durchzusetzen, wie wir den Gegner anlaufen, in der Offensive Aktionen kreieren", ließ Titz daran auch keine Zweifel.

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