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Darmstadt kassiert in Bochum "unnötige Niederlage"

Der SV Darmstadt 98 hat einen großen Sprung in der Tabelle verpasst, unterlag am Montagabend mit 0:1 beim VfL Bochum und kassierte nach drei Spielen wieder eine Niederlage.

Nach dem Abpfiff waren sich alle bei den "Lilien" einig: diese eine Szene war der Knackpunkt der Partie. Nach 59 Minuten spielte Marcel Heller einen klasse Pass auf Marvin Mehlem. Dessen Schuss ging am langen Pfosten und Teamkollege Derdar Dursun vorbei. Praktisch im Gegenzug kassierte Darmstadt den entscheidenden Treffer, als Bochums Weilandt ein 40-Meter-Solo platziert zur Führung vollendete (62.). "Für mich ist es eine unnötige Niederlage, weil wir direkt vor dem 1:0 eine große Möglichkeit durch Mehlem haben. Im Gegenzug kassieren wir leider das 0:1, durch eine gute Einzelleistung. Das Tor war zu verteidigen, aber wir stoppen den Bochumer nicht auf seinem Weg", zeigte sich Darmstadts Trainer Dirk Schuster nach dem Spiel enttäuscht.

Franke: Hinten nicht clever angestellt

Dabei zeigte seine Mannschaft keinen schlechten Auftritt, ließ jedoch die große Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse vermissen und kam nur selten zu Chancen, welche die Bochumer vor Probleme stellten. "Wir haben noch alles probiert, nach vorne zu werfen, aber heute war zu wenig Durchschlagskraft drin bei uns. Hinten haben wir uns nicht clever angestellt, da müssen wir uns Gedanken machen und vielleicht mal dazwischen hauen, dass es scheppert", schätzte Marcel Franke die Leistung ein und fügte an: "Insgesamt war es aber einen Tick zu wenig, Bochum war die bessere Mannschaft. Das Spiel müssen wir abhaken, unsere Serie ist gerissen, aber nach der Länderspielpause geht es weiter."

Durch die Niederlage verpassten die Hessen den Sprung ins obere Tabellendrittel, stehen so mit 17 Punkten nach 13 Partien als Zwölfter im Niemandsland der Tabelle. "Das wirft uns nicht um, aber nach der Länderspielpause wird es gegen Köln nochmal schwerer als heute. Wir müssen weiter hart arbeiten im Training und das Spiel heute abhaken", richtete Marcel Heller schnell den Blick nach vorne. Immerhin haben die Darmstädter nun zwei Wochen Zeit, die Abläufe weiter zu optimieren: "Wir haben kleine Fehler gemacht, die bestraft wurden und die wir abstellen müssen", so Schuster.