Darmstadt: Schusters Lob für Vorgänger Frings

Nur einen Tag, nachdem der SV Darmstadt 98 seine Rückkehr als Cheftrainer verkündet hat, meldet sich Dirk Schuster nun zu Wort und erklärt, wie er den sportlichen Turnaround schaffen möchte und welche Rolle dabei die Arbeit seines Vorgängers Torsten Frings spielt.
Hohe Erwartungen an den Rückkehrer
Heute Nachmittag soll Dirk Schuster erstmals wieder das Training des krisengeschüttelten SV Darmstadt 98 leiten. Die Erwartungen an den 49-Jährigen, der mit Darmstadt zwischen 2012 und 2016 eine beispiellose Erfolgsserie, die vom Durchmarsch von Liga drei bis hoch in die erste Bundesliga gekrönt worden war, hinlegte, könnten größer kaum sein. Er soll die Lilien stabilisieren, den Abschwung nach zuletzt zehn sieglosen Spielen stoppen und den Turnaround schaffen. Eine Aufgabe, mit der sich Schuster offenbar voll identifizieren kann. Als er auf dem Handy die Nummer von Präsident Rüdiger Fritsch gesehen habe, "ist mein Herz wieder angesprungen", sagte Schuster dem Sender "Sport1".
Schuster dankt und lobt Frings
Er wolle jetzt "Ursachenforschung betreiben und Lösungsansätze finden", sagte Schuster, ohne dabei all das, was sein Vorgänger Torsten Frings initiiert habe, über Bord zu schmeißen. "Wir wollen die guten Sachen, die Torsten eingeführt hat, übernehmen und neue Ideen einbringen." Schuster erklärte dem Sender, er habe bereits mit Frings telefoniert - auch um sich zu bedanken: "Er hat mir auch in der Trainerkabine eine Nachricht an der Flip-Chart hinterlassen. Er ist ein toller Mensch und hat hier sehr gute Arbeit geleistet." Die am Ende aber nicht mehr von Erfolg gekrönt war. Und genau der soll mit Schuster zurückkehren - man darf gespannt sein.