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Die große Frage in Kiel: Wer ersetzt Kinsombi?

David Kinsombi wird Holstein Kiel bekanntlich im weiteren Saisonverlauf nicht mehr zur Verfügung stehen: Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler hat sich im Trainingslager der Störche in Oliva Nova bei einem Zweikampf mit Heinz Mörschel das rechte Schienbein gebrochen. Am Donnerstag wurd Kinsombi operiert und die Verantwortlichen an der Förde stellen sich die Frage, wie der Mittelfeld-Motor zu ersetzen ist.

Personalie Kinsombi hat Priorität

Und in Kiel setzt man die Personalie Kinsombi, ob der herausragenden Leistungen des unter anderem vom 1. FC Köln umworbenen Störche-Kapitäns, ganz oben auf die Tagesordnung. Gegenüber dem Kicker macht Kiels Sportdirektor Fabian Wolgemuth deutlich: "Das ist eine Herausforderung, die außerhalb unserer langfristigen Kaderplanungen auf uns zu gekommen ist und jetzt prioritär behandelt wird." Man ist also auf der Suche nach Ersatz und die Zeit bis zur Schließung des Transferfensters am 31. Januar ist knapp, entsprechend vorsichtig formuliert es Wolgemuth: "Wir hoffen innerhalb der Transferperiode eine Lösung zu finden."

Kinsombi ist kaum gleichwertig zu ersetzen

Sicher ist lediglich, dass es schwer bis unmöglich für die sportlich Verantwortlichen werden dürfte, einen gleichwertigen 1:1-Ersatz für David Kisombi zu finden: Der Deutsch-Kongolese erzielte bereits vier Treffer und bereitete drei weitere Tore für die Störche vor; dazu bestach er mit einem immensen Arbeitspensum und ging als Kapitän  – gerade nach den Sommerabgängen – entschlossen voran. Und so ist bereits gewiss – auch wenn noch ein neuer Mann für das Mittelfeld kommen sollte: Vor allem seine aktuellen Mitspieler – und auch daran hat die Mannschaft von Tim Walter in der spanischen Sonne bereits gearbeitet – müssen nun in die Bresche springen. DAss man in Kiel aber Ausfälle und Abgänge kompensieren kann – hat der Tabellenfünfte schon häufiger unter Beweis gestellt. Die Kieler Moral ist ein weiteres Mal gefragt, mit und ihne Ersatz für Kinsombi.

Klarheit bei van den Bergh

Unterdessen konnte Holstein Kiel im Bezug auf die Personalie Johannes van den Bergh positive Nachrichten vermelden: Der am Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Abwehrspieler und Dauerbrenner (schon 17 Startelf-Einsätze) wurde um ein weiteres Jahr bis 2020 ausgedehnt.