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Disziplinarische Gründe: Ascacibar fehlte im VfB-Aufgebot

Mit Anastasios Donis und Santiago Ascacibar hatte der VfB Stuttgart bis zum letzten Transfertag noch das Tafelsilber in der Hinterhand. Den Griechen verliehen die Schwaben schließlich nach Frankreich, während Ascacibar wohl mit einem Verbleib in Stuttgart liebäugeln muss – und was ihn aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader warf.

Wechselgerüchte um Ascacibar

63 Pflichtspiele bestritt Santiago Ascacibar bislang für den VfB Stuttgart, drei davon in der 2. Bundesliga. Womöglich kommen noch mehr Einsätze hinzu, denn ein Wechsel des Argentiniers kam bislang nicht zustande. Am gestrigen Montag lief der Deadline-Day in Europa ab, Ascacibar fehlte im Aufgebot des VfB für das Abendspiel gegen Bochum – Fans gingen bereits von einem Abschied des 22-Jährigen aus, besonders der spanische Erstligist Real Betis Sevilla soll Interesse gehabt haben. Das beruhte wohl auch auf Gegenseitigkeit, doch wie Trainer Tim Walter nach der Partie erklärte, fehlte Ascacibar nicht wegen Vertragsgesprächen: Der Fußballlehrer strich den defensiven Mittelfeldspieler wegen disziplinarischen Gründen aus dem Kader.

Zwölf Millionen Marktwert

Ascacibar wechselte vor zwei Jahren für eine Ablösesumme in Höhe von sechs Millionen Euro vom argentinischen Klub Club Estudiantes de La Plata ins Schwabenland, erreichte laut "transfermarkt.de" zwischenzeitlich einen Marktwert von 25 Millionen Euro. Momentan wird der Wert des Argentiniers auf zwölf Millionen geschätzt, womit er gemeinsam mit Hannover Waldemar Anton der teuerste Profi der 2. Bundesliga wäre. Obwohl das Transferfenster am Montag geschlossen wurde, ist ein Wechsel von Ascacibar noch möglich – allerdings nur noch in Ligen, deren Fenster geöffnet ist. Europäische Top-Ligen zählen nicht dazu.