Dominick Kumbela: "Bin enttäuscht, dass es nur ein 2:2 geworden ist"

Im mit Spannung erwarteten Niedersachsenderby kam Eintracht Braunschweig zu einem 2:2 gegen Erstliga-Absteiger Hannover 96. Die Tore erzielten Ken Reichel (17.) und Onel Hernandez (36.) für die Heimmannschaft und Martin Harnik (38.) sowie Kenan Karaman (66.) für die Gäste.

Erneut eine 2:0-Führung verspielt

Zum zweiten Mal nacheinander hat den Braunschweigern eine 2:0-Führung nicht ausgereicht, um einen Sieg einzufahren. Die gute Nachricht für die Eintracht nach dem Derby ist, dass es immerhin keine Niederlage wurde, so wie vor Wochenfrist beim 2:3 in Dresden. Dass es unabhängig vom Ausgang kein normales Spiel der beiden Rivalen werden würde, war bereits im Vorfeld klar. "Alle haben auf dieses Spiel hingefiebert. Wir sind 2:0 in Führung gegangen und haben Leidenschaft gezeigt. Ich bin enttäuscht, dass es nur ein 2:2 geworden ist“, bekannte Eintracht-Torjäger Dominick Kumbela. Er selbst hätte in der zweiten Halbzeit zweimal für das möglicherweise beruhigende 3:1 sorgen können, vergab aber beide Chancen. Am Ende mussten die Blau-Gelben dann fürchten, das gleiche Schicksal wie in Dresden zu erleiden, da Hannover nach dem Ausgleich auf den Sieg drängte. Vier Tore, sechs gelbe Karten, natürlich ein ausverkauftes Haus und unerfreulicher Weise auch eine kurze Spielunterbrechung, da kurz nach der Halbzeit eine Leuchtrakete aufs Spielfeld flog – ein Nachbarschaftsduell in dem viel geboten war. "Insgesamt ist das Unentschieden gerecht“, befand Eintracht-Mittelfeldmann Patrick Schönfeld.

Lieberknecht: „Ein attraktives Kampfspiel mit viel Leidenschaft“

Zu dem gleichen Fazit kam auch sein Coach: "Es war das attraktive Kampfspiel mit viel Leidenschaft, das mit einem gerechten Unentschieden geendet hat“, sagte Torsten Lieberknecht, der gleichzeitig die Leistung seines Teams über die bisherige Spielzeit lobte: "Ich bin zufrieden und stolz darauf, wie sich mein Team heute sowie schon über die ganze Saison präsentiert hat.“ Weiter geht es für die Eintracht, die trotz magerer Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen Tabellenführer bleibt, beim VfL Bochum. Bei den Westfalen ist man nach der Länderspielpause am 18.11. um 18:30 Uhr zu Gast.

 

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