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Dresden: Kauczinskis Ärger über Spielplan wächst

© imago images / Hentschel

Dass das Restprogramm für Dynamo Dresden besonders stressig werden würde, war von Beginn an klar. Doch nun beschwert sich auch erstmals Trainer Markus Kauczinski.

"Das ist schon ein starkes Brett"

Durch die zweiwöchige Quarantäne Mitte Mai gingen die Dresdner mit einem klaren Wettbewerbsnachteil in die verbleibenden Spiele. Von den neun Spielen sind bereits fünf absolviert. In denen holte Dynamo vier Punkte und hat derzeit mit vielen verletzten oder angeschlagenen Spielern zu kämpfen. Am Freitag spielten die Sachsen gegen Hamburg, schon am Montag geht es in Bielefeld weiter. Das bedeutet: Zwei Aufstiegskandidaten innerhalb von vier Tagen. "Wir spielen an einem Spieltagswochenende zweimal. Und dann am Donnerstag wieder. Ich wollte das eigentlich nicht zum Thema machen. Aber das ist schon eine Zumutung den Spielern gegenüber. Das ist schon ein starkes Brett", zitiert "Bild" Kauczinski.

Siege müssen her

Donnerstag geht es zum Auswärtsspiel in Kiel, am Sonntag nach Sandhausen. Durch die drei Reisen in einer Woche wird die Mannschaft kaum zum trainieren kommen, sondern die meiste Zeit in Flugzeug und Bett verbringen. Schon in den bisherigen Spielen tauschte Kauczinski seine Anfangsformationen jeweils auf bis zu acht Positionen um eine halbwegs gleichmäßige Belastung zu erwirken. Doch selbst auf diese Weise lassen sich Blessuren und Verletzungen nicht vermeiden, zumal diese durch den engen Zeitplan nicht auskuriert werden können. Dennoch glaubt der 50-jährige Trainer noch immer an den Klassenerhalt: "Wir haben noch alles in Reichweite". Allerdings gibt es allmählich keine Alternativen zum Siegen mehr. "Der Druck steigt. Wir wissen, dass wir gewinnen müssen. 28 Punkte werden nicht reichen. 31 auch nicht". Momentan steht Dresden bei eben jenen 28 Zählern.