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Dutt verärgert über Punktverlust gegen Jahn

Die Zuschauer kamen beim Montagabendspiel zwischen Bochum und Regensburg voll auf ihre Kosten. Dabei sah der Gastgeber nach zwei schweren Abwehrfehlern der Gäste wie der sichere Sieger aus. Dass der Jahn aus Regensburg am Ende doch noch zum Ausgleich kamen, ärgert VfL-Trainer Dutt naturgemäß sehr.

Hinterseer: Wir haben immer wieder Schwankungen

Eigentlich hatten die Bochumer den Sack zum Heimdreier längst zugeschnürt: Mit zwei Treffern lagen die Gastgeber in Front, ehe die VfL-Abwehr doch noch zu wackeln begann und sich schließlich den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit fing.  Lukas Hinterseer, der zwei Gastgeschenke in Tore verwandelte und sich dennoch nicht als Matchwinner feiern lassen konnte, war zwar verärgert über den späten Punktverlust,  zog aus dem Rückschlag aber auch positive Aspekte: "Das letzte Gegentor darf uns als Mannschaft nicht passieren. Zum Glück ist Freitag wieder ein Spiel, um es besser zu machen. Es hört sich blöd an, aber wir müssen direkt daraus lernen. Wir haben immer mal wieder Schwankungen."

Zunächst sah es für das Team von Robin Dutt gar nicht nach einem erfolgreichen Abend aus. Die Gäste aus der Oberpfalz agierten von Beginn an giftiger und entschlossener und kamen folgerichtig bereits nach elf Minuten zum Führungstreffer durch Adamyan, ehe Tesche mit einem Traumtor sein Team mit dem Halbzeitpfiff zurück ins Spiel zirkelte.

Dutt erkennt Glückstreffer an und kritisiert Unordnung

Nach dem Seitenwechsel wurde es kurios zu Gunsten des VfL Bochum, der ohne ein Tor selbst herausgespielt zu haben, ab der 65. Minute plötzlich mit 3:1 in Führung lag. Sicherlich eine glückliche Fügung des Spiel auch wegen einer Fehlentscheidung des Referees, was Robin Dutt nach der Partie auch eingesteht: "In der zweiten Halbzeit bekommen wir das Geschenk aus Abseitsposition. Eigentlich ein irreguläres Tor, das muss man zugeben. Wir hatten aber dennoch ein Tor verdient für unseren Einsatz", lobt der Trainer sein Team.

Das es nach dem verpassten Sprung unter die Aufstiegsplätze auch Grund zur Unzufriedenheit gibt, liegt in der Natur der Sache. So kritisiert Dutt die fehlende Stabilität zum Ende des Spiels: "Zum Schluss verlieren wir leider etwas die Ordnung, lassen die Flanke zu und am langen Pfosten steht der Gegner frei. Regensburg hatte mit dem 3:2 nochmal richtig Aufwind. Es war ein schweres Spiel gegen einen Gegner, der eine tolle Form hat. Wir drehen einen Rückstand in ein 3:1, da ist es natürlich sehr ärgerlich, dass wir nur mit einem Punkt dastehen."

Bochum vor nächster "Big-Point"-Aufgabe in Fürth

Am Ende sicherlich eine gerechte Punkteverteilung der Tabellennachbarn aus Regensburg und dem VfL. Bochum kann bereits am Freitag im Spiel gegen Greuther Fürth einen weiteren Schritt nach vorne machen. Mit einem Sieg würde der VfL an den Franken in der Tabelle vorbeiziehen.