• Facebook
  • Twitter

Dynamo Dresden: Selbst bei Saisonaus finanziell abgesichert

© imago images / Steffen Kuttner

Bei wahrscheinlich allen Fußballklubs in Deutschland beginnen momentan die Rechenspiele, wie und ob eine weitere Unterbrechung oder gar ein Abbruch finanziell zu verkraften sei. Bei Dresden sieht die Situation laut 'BILD' dabei ziemlich gut aus.

"Auswirkungen intensiv analysieren"

Sowohl die 1. als auch die 2. Bundesliga ruhen mindestens bis zum 02. April. Eine Verlängerung dieser Pause erscheint dabei nicht gänzlich unwahrscheinlich, ebenso wie ein Abbruch der Saison nicht ausgeschlossen werden kann. Ein Umstand, der für einige Vereine finanziell nicht allzu leicht zu stemmen wäre. Ein Verein, der allerdings abgesichert erscheint, ist Tabellenschlusslicht Dynamo Dresden.

"Wir werden wie jedes andere mittelständische Unternehmen in unserer Gesellschaft die Auswirkungen der Corona-Krise für Dynamo in den kommenden Tagen weiter intensiv analysieren", berichtet Dynamo-Geschäftsführer Michael Born gegenüber der 'BILD'. Es solle ein Plan erstellt werden, welche wirtschaftliche Last auf den Verein zukomme. Durch mangelnde Zuschauereinnahmen, ausstehende Fernsehgelder und mögliche Rückforderungen von Sponsoren drohen Dresden bei einem Abbruch der Spielzeit – wie allen Klubs – Verluste in Millionenhöhe. Jedoch habe Dynamo in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und genug Rücklagen für diese Extremsituation, so die Zeitung.

"Kreative Möglichkeiten"

Es würden jedoch selbstverständlich trotzdem erhebliche finanzielle Verluste entstehen. Entsprechend werde nach anderen Möglichkeiten gesucht, Gelder zu generieren. "Wir analysieren, mit welchen strategischen sowie kreativen Maßnahmen wir die finanzielle Herausforderung als demokratischer Traditionsverein in den kommenden Wochen und Monaten stemmen können", gewährt Born weitere Einblicke. Es werden also noch weitere Gespräche und Ideen folgen, um Dynamo Dresden unterstützen zu können. Anders als bei manch anderen Vereinen scheint die generelle Ausgangssituation allerdings etwas entspannter zu sein, sodass kein totaler Kollaps auf einen möglichen Saisonabbruch folgen würde. Zunächst gilt es aber, die trotzdem angespannte Lage rund um das Coronavirus abzuwarten.