Dynamo Dresden: Siegen fürs Selbstvertrauen
Trotz 80-minütiger Überzahl und einem Tor Vorsprung musste die SG Dynamo Dresden die Heimreise aus Frankfurt ohne Punkte im Gepäck antreten. Nach dem überzeugenden Auftritt beim 1. FC Union Berlin wurde die Stimmung in Kreisen der SGD bereits am darauffolgenden Spieltag deutlich gedämpft. Durch die enttäuschende 2:3-Niederlage beim FSV Frankfurt stehen die Dresdner am Sonntag gegen den FC St. Pauli klar unter Zugzwang.
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''St. Pauli muss geschlagen werden''
''St. Pauli muss geschlagen werden“, bekräftigte Verteidiger Sebastian Schuppan nach Spielende in Frankfurt gegenüber ''DynamoTV''. Dynamo befindet sich zwar weiterhin in Schlagdistanz zur Konkurrenz auf den Nichtabstiegsplätzen, doch eine erneute Niederlage würde dem Selbstvertrauen der Mannschaft schaden. Um einen Sieg zu erzielen, müssen die Dresdner endlich eine altbekannte Schwäche abstellen: ''Uns fehlt die Effektivität“, erkannte Romain Brégerie nach der Niederlage in Frankfurt. Er bezog sich damit sowohl auf die Offensiv- wie auf die Defensivqualität seiner Mannschaft. Toptorschütze Mohamed Aoudia fehlt beim Duell gegen St. Pauli letztmalig wegen seiner Rot-Sperre. Doch es gibt auch Fakten, die für einen Dynamo-Sieg sprechen.
Heimbilanz ohne Makel
Am kommenden Sonntag findet das fünfte Aufeinandertreffen beider Teams auf Dresdner Boden statt. In den bisherigen vier Heimspielen gegen den Kiezklub war stets Dynamo Dresden siegreich. Dass der FC St. Pauli in dieser Saison auf dem zweiten Rang der Auswärtstabelle steht, hätten wir an dieser Stelle besser verschwiegen. Doch es ist ohnehin nicht die Statistik, die Spiele entscheidet. Um drei Punkte zu erringen, müssen sich die Dresdner auf ihre Stärken besinnen. Laufarbeit und taktische Disziplin werden die Voraussetzung sein, um Zählbares davon zu tragen. Doch auch die Grundlage für ein gutes spielerisches Niveau sollte gelegt sein: Während sich die Spieler von Dynamo beim Training auf der Wiese im ''Großen Garten'' abmühten, wurde in dieser Woche im Stadion ein neuer Rasen verlegt. Einige Fans sind jedoch skeptisch, dass dieser rechtzeitig bis zum Spiel am Sonntag anwächst.
Auf den ''zwölften Mann'' ist Verlass
Eins ist sicher: Die Fans der SGD werden ihre Mannschaft auch am Sonntag wieder bedingungslos unterstützen. Wie der Verein kürzlich mitteilte, erhöhte sich der Schnitt bei Heimspielen im ''glücksgas stadion'' auf 26.428 Zuschauer. Das entspricht einer Stadionauslastung von 83 Prozent. Dynamo knüpft somit an den Topwert an, den Eintracht Braunschweig in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga erzielen konnte. Die Partie gegen den FC St. Pauli ist für die Sachsen das erste Heimspiel des neuen Jahres. In dieses neue Jahr ist man bei der SGD mit viel Zuversicht und Ehrgeiz gestartet. In Frankfurt kassierte man einen herben Rückschlag. Fraglich ist, wie schnell Trainer Olaf Janßen seine Mannschaft wieder aufrichten kann. Die Antwort darauf erfolgt am Sonntag um 13:30 Uhr.
FOTO: FU Sportfotografie