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Einigung! Einheitliche Linie für Fan-Rückkehr

imago images / Jan Huebner

Nachdem Deutschland zuletzt einem Flickenteppich glich, was die Anzahl der zugelassenen Fans in den Stadien anging, einigten sich die Staatskanzleien der Bundesländer am Dienstag nun auf eine einheitliche Linie.

Behörden vor Ort haben das letzte Woche

Wie aus einem Bericht der "Bild" hervorgeht, sollen die Stadien zunächst zu 20 Prozent gefüllt werden. Dabei handelt es sich aber wohl nicht um eine verbindliche Vorgabe, sondern vielmehr um eine Vorlage, an der sich die örtlichen Behörden orientieren können.

Denn klar ist: Die endgültige Entscheidung über die Anzahl der zugelassenen Zuschauer liegt weiterhin bei den Gesundheitsämtern vor Ort. Durchaus möglich daher, dass einzelne Länder und Städte mehr als 20 Prozent erlauben. Das war am Wochenende zum Beispiel in Dresden (33 Prozent) und Rostock (26 Prozent) schon der Fall.

Zunächst bis Ende Oktober

Doch vor allem für die Klubs in Bayern und NRW ist die einheitliche Linie eine gute Nachricht, nachdem sie zuletzt vor leeren Rängen beziehungsweise vor maximal 300 Zuschauern spielen durften. Jahn Regensburg etwa könnte schon am Freitag vor 3.000 Zuschauern gegen Nürnberg antreten. Und der VfL Bochum am Montag könnte rund 5.500 Fans zum Heimspiel gegen St. Pauli begrüßen. Auswärtsfans sind weiterhin nicht erlaubt, zudem gibt es nur personalisierte Tickets.

Zunächst soll die 20-Prozent-Linie für sechs Wochen, also bis Ende Oktober, gelten – dann soll eine neue Einschätzung vorgenommen werden. Sollten sich in einem Landkreis mehr als 35 Personen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen neu infizieren, werden keine Fans zugelassen. Das ist derzeit in Würzburg der Fall, wo der Wert bei 64 liegt. Entsprechend muss das Heimspiel der Kickers am Samstag gegen Aue ohne Zuschauer ausgetragen werden.