Eintracht Braunschweig: Kumbela erledigt die Arminia

Die Heimserie hält – am 16. Spieltag besiegte Eintracht Braunschweig Arminia Bielefeld mit 3:2 und bleibt damit auch im neunten und letzten Heimspiel der Hinrunde ungeschlagen . Und das trotz frühem Rückstand durch Andreas Voglsammer in der 4. Minute. Den glich Christoffer Nyman noch vor der Pause aus (30.), ehe Dominick Kumbela die Führung besorgte (55.). Bielefelds Stoßstürmer Fabian Klos stellte noch einmal auf Remis (75.). Das letzte Wort hatte aber wiederum Kumbela, der postwendend den Siegtreffer markierte (76.).

Das Lob, was nach dem Spiel auf Dominick Kumbela von Trainer und Mannschaftskollegen auf ihn einprasselte, kannte kaum ein Ende. "Es freut uns, dass Dome zur Zeit so gut trifft – hoffentlich geht das so weiter“, meinte etwa Ken Reichel, der gegen die Arminia die Kapitänsbinde trug.

Noch euphorischer waren die Worte vom Trainer: "Es ist Wahnsinn, wie Domi Kumbela für die Mannschaft arbeitet“, zeigte sich Torsten Lieberknecht schwer beeindruckt von seinem Top-Torjäger. Kumbela erzielte bereits seine Saisontore zehn und elf. Mit dem Doppelpack ebnete der 33-Jährige den Weg zum wichtigen Heimerfolg.

Auch Kumbelas Sturmpartner am Sonntag, Christoffer Nyman, trug sich in die Torschützenliste ein – zum vierten Mal in dieser Spielzeit. "Das Zusammenspiel mit Domi Kumbela klappt immer besser“, freute sich der vor der Saison neu zur Eintracht gestoßene schwedische Nationalspieler.

Zu Hause hui, auswärts eher pfui

Die kampfstarken Gäste aus Ostwestfalen präsentierten sich als hartnäckiger Gegner, der im Abstiegskampf nichts zu verschenken hat. Lange Zeit durften sich die Bielefelder berechtigte Hoffnungen darauf machen, das zweite Team der laufenden Runde zu sein, das aus dem Eintracht-Stadion etwas Zählbares mitnimmt. So aber bleibt Hannover 96 die einzige Mannschaft, die dem BTSV zu Hause einen Zähler abringen konnte. "Insgesamt hat das Team sowohl beim Rückstand als auch beim Ausgleich eine wahnsinnige Moral gezeigt“, war Lieberknecht sehr zufrieden mit der Reaktion seiner Truppe auf die Niederlage im Topspiel bei Union Berlin am vergangenen Spieltag.

So gut es vor eigenem Publikum läuft, so problematisch sind die Ergebnisse außerhalb Braunschweigs. Nach zuletzt fünf Partien ohne Sieg hofft Lieberknecht auf ein Erfolgserlebnis in der Fremde. In der letzten Partie vor der Winterpause reist die Eintracht in den Karlsruher Wildpark. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 13:00 Uhr.  „Es wäre schön, wenn wir nun auch auswärts wieder was holen.“ Die Chancen sind groß wie selten. Der KSC belegt nur Platz 17 in der Heimtabelle.

 

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