Eintracht Braunschweig: Zurück in der Erfolgsspur

Im Löwenduell gegen den TSV 1860 München kehrte Eintracht Braunschweig am Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurück.  Nach zuletzt drei sieglosen Spielen mit lediglich zwei Punkten gab es gegen die vom Abstieg bedrohten Münchner einen 2:1-Heimerfolg. Für die Treffer zeichneten Christoffer Nyman (16. Minute) und einmal mehr Torjäger Dominik Kumbela (65.) verantwortlich. Für die Gäste konnte Oldie Ivica Olic nur noch verkürzen (72.).

In Führung gegangen war die Eintracht in den vergangenen drei Spielen vor dem Aufeinandertreffen mit den Münchner Löwen immer. Zweimal sogar mit 2:0. Dieses Szenario wiederholte sich nun erneut. Das Problem: Bei den letzten Malen reichte dieser Vorsprung nie für drei Punkte. Nachdem Olic den Anschlusstreffer rund 20 Minuten vor Abpfiff markierte, ahnten viele Fans bereits Böses. Auch Trainer Torsten Lieberknecht gab zu, dass die Angst vor dem abermaligen Punktverlust durchaus auch bei seiner Mannschaft ein Thema war: "In der zweiten Halbzeit wollten wir die Disziplin aufrechterhalten, das ist bis zum Gegentreffer auch gelungen. Danach kamen die Erinnerungen an die vergangenen Spiele in die Köpfe.“

8 Spiele – 7 Siege: Braunschweig bestes Heimteam

Diesmal aber schafften es seine Schützlinge "mit sehr viel Leidenschaft" (Lieberknecht) , den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, wodurch sie sich eine weitere Woche an der Tabellenspitze sicherten. Im Lager der Braunschweiger Löwen war man sich einig, dass die drei Punkte in Ordnung gingen, auch wenn man wieder etwas zittern musste. "Wir haben es heute nicht geschafft, den Sack rechtzeitig zu zumachen“, stellte Marcel Correia fest. "Am Ende ist der Sieg  aber verdient und wir sind froh über die drei Punkte“, bilanzierte der Kapitän. Damit bauen die Braunschweiger ihre beeindruckende Bilanz auf heimischem Boden auf sieben Siege in acht Matches (nur ein Remis) aus. Mehr Zähler holte kein anderes Team bislang zu Hause.

Wichtig war der Erfolg gegen die Sechziger im Hinblick auf die kommende Aufgabe der Braunschweiger – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Blau-Gelben bislang erst acht ihrer 30 Zähler auf fremden Terrain eingefahren haben. Am Montagabend kommt es zum Topspiel bei Union Berlin, derzeit Tabellenfünfter, an der Alten Försterei.

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