Erfolgsmanager bleibt! Paderborns Krösche sagt Bundesligist Nürnberg ab

In Paderborn musste zuletzt das Schlimmste befürchtet werden. Ein Abgang von Manager Markus Krösche in Richtung Nürnberg stand im Raum, die Verhandlungen schienen bereits fortgeschritten. Nun ist kollektives Aufatmen angesagt - laut "Bild"-Bericht erteilte Krösche den Franken eine Absage. 

SCP-Manager wird immer begehrter

Wenn es darum geht, aus geringen finanziellen Mitteln größtmöglichen sportlichen Erfolg zu generieren, gibt es derzeit kaum einen besseren als ihn: Paderborn-Manager Markus Krösche führte einen sportlich bereits abgestiegenen Drittligisten mithilfe größten Transfergeschicks in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga. In dieser ist der SCP nach wie vor ein Exot: Mit einem Spieleretat von lediglich sechs Millionen Euro liegen die Ostwestfalen weit hinter den Größen der Liga.

Die Schattenseite: Der außergewöhnliche Aufstieg des SC Paderborn weckt Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz. Bereits im vergangenen Sommer startete Bundesliga-Absteiger Hamburger SV einen Abwerbeversuch beim SCP-Manager - letztlich erfolglos. Nun wurde der 1. FC Nürnberg auf den Plan gerufen. Die Franken entließen im Februar ihren Manager Andreas Bornemann und warben seit Tagen um den gebürtigen Hannoveraner Krösche.

Trotz Verhandlungen: Krösche sagt Nürnberg ab

Nachdem dieser im Rahmen des Pokalspiels gegen den Hamburger SV ein Treuebekenntnis vermieden hatte, sahen verschiedene Medien die Verkündung des Krösche-Abschieds aus Paderborn nahen. Nun folgte die Kehrtwende. Obwohl Paderborns Manager bereits mehrmals zu Gesprächen in Nürnberg gewesen sein soll, sagte er den FCN-Verantwortlichen offenbar ab. Möglicherweise ist dem 38-Jährigen das Risiko beim stark abstiegsgefährdeten und fast traditionell unruhigen Bundesligisten zu groß. Beim SCP dürfte diese Nachricht nur allzu gut ankommen: Denn unter Krösche scheint an der Pader kaum etwas unmöglich.

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