Erneutes Remis: Eintracht Braunschweig tritt auf der Stelle

Im Duell zweier Traditionsvereine holte Eintracht Braunschweig beim 1. FC Nürnberg einen Zähler. 1:1 hieß es leistungsgerecht nach Toren von Christoffer Nyman (23.) und Abdelhamid Sabiri (53.).

Kumbela nur Reservist

Die erste Heimniederlage vergangene Woche und dann noch gegen den Tabellenletzten hat Wirkung gezeigt. Vor allem in personeller Hinsicht. Gleich sieben neue Spieler präsentierte Torsten Lieberknecht im Vergleich zum 1:2 gegen St. Pauli am vergangenen Spieltag in der Startformation bei der Partie in Franken. Überraschend saß auch Top-Torjäger Domi Kumbela auf der Bank und blieb dort auch für die gesamten 90 Minuten. Der Routinier leidet in der Rückrunde noch unter Ladehemmung, konnte noch keinen Treffer erzielen. In der Spitze konnte sich Lieberknecht zuletzt verstärkt auf Christoffer Nyman verlassen, der vier Tore in den letzten sieben Spielen markierte und auch für die Führung beim „Club“ verantwortlich war. Die neu formierte Elf legte eine starke Anfangsphase hin, die mit dem erwähnten Nyman-Tor belohnte wurde. Im Anschluss erhöhten allerdings die Gastgeber den Druck und die Eintracht ließ sich mehr und mehr hinten rein drängen. „Die Punkteteilung war so in Ordnung. Wir sind gut in die Partie gekommen, haben es dann aber verpasst, Ruhe rein zu bringen“, sagte Eintrachts Kapitän Marcel Correia folglich.

Stagnation

„Nach dem Führungstreffer haben wir das Spielen etwas eingestellt. Beide Teams hatten ihre Chancen, sodass man mit dem Unentschieden zufrieden sein muss“, befand auch Coach Lieberknecht. Dass in der nächsten Partie erneut eine größere Rotation stattfindet, ist nicht zu erwarten „Trotz der vielen Umstellungen haben wir ein gutes Spiel abgeliefert und alle haben sich gut präsentiert“, sagte Lieberknecht nach dem Match. Auch wenn der Trainer mit dem Punkt nicht unglücklich war, muss man festhalten, dass seine Mannschaft durch das erneute Remis weiter stagniert – es war bereits das dritte in den letzten vier Begegnungen. Zum Vergleich: Nach den ersten drei Partien in der Hinrunde hatte Braunschweig bereits sieben Zähler mehr auf dem Konto als nun in der Rückrunde. Die nächste Aufgabe für das Eintracht-Ensemble heißt Erzgebirge Aue und wartet am Freitag (18:30 Uhr) im heimischen Stadion. Hier müssen zwingend die ersten drei Punkte im Jahr 2017 her, um nicht weiter an Boden im Rennen um den Aufstieg zu verlieren.

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