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Erster Punktgewinn: Beruhigung bei Holstein Kiel

IMAGO / Team 2

Die KSV Holstein hat mit dem ersten Punktgewinn der Saison für etwas mehr Ruhe in den eigenen Reihen sorgen können. Zwar haderten die Beteiligten mit dem liegengelassenen Sieg, zeigten sich dennoch davon überzeugt, nun auf dem richtigen Weg zu sein.

Erster Punkt, erste Tore

Knapp fünf Minuten trennten die Kieler vom ersten Sieg der Saison. Doch beim Stand von 2:1 gastierend in Düsseldorf kam die Heimmannschaft nochmals zurück und machte den Siegesplänen mit dem 2:2 (87.) einen Strich durch die Rechnung. Am Ende stand trotzdem der erste Punktgewinn der Saison im vierten Anlauf – sowie der ersten Tore. Gleich dreimal setzte es an den ersten Spieltagen ein 0:3 aus Kieler Sicht gegen St. Pauli, Schalke und Regensburg. "Wir sind froh, dass wir den ersten Punkt und die ersten Tore erzielt haben", befand Uwe Stöver, KSV-Geschäftsführer Sport, nach dem Schlagabtausch gegen Düsseldorf.

So war der Geschäftsführer "zufrieden mit dem Auftritt, weil er leidenschaftlich war", obwohl er gleichzeitig einräumen musste, dass "Düsseldorf eine optische Überlegenheit hatte". Darüber hinaus erkannte er ein "klares Plus an klaren Torchancen", das sich mit einer Torschuss-Statsistik von 16:9 für Düsseldorf nicht ganz deckte. Recht hatte er dennoch, dass größere Gefahr durchaus von den Gästen ausging – vor allem nach Flanken. Eine solche von van den Bergh brachte die Störche indes bereits früh in Führung, da der Außenverteidiger mit ebendieser Alexander Mühling bedienen konnte (5.).

Verlorener Sieg

Und es gelang über den Ex-Schalker Skryzbski gar noch ein zweiter Treffer (65.). "Das muss man als ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung werten", wusste Stöver. Schlussendlich reichte es dann aber doch nicht für die drei Punkte. "Wir hätten das dritte Tor machen können, dann wäre es schwieriger für Düsseldorf gewesen", haderte Torschütze Mühling im Anschluss in den Katakomben der Merkur Spiel-Arena. Und auch Uwe Stöver hatte ein "kleines weinendes Auge, weil wir mit etwas mehr Effizienz das Spiel auch hätten gewinnen können."

Allzu lange mit diesem Frust aufhalten, wollten sich die Kieler aber gewiss nicht. "Es war viel besser als unsere letzten Spiele. Mit dieser Art und Weise muss es weitergehen", gab Mühling den Takt für die kommenden Tage an. Mit dem 2:2 konnte die KSV die Rote Laterne zwar an den FC Ingolstadt weitergeben, steht mit einem Punkt und einem Torverhältnis von -9 dennoch lediglich auf dem 17. Tabellenplatz. Der Auftritt gab jedoch sichtlich Hoffnung, sodass es am kommenden Samstag gegen Erzgebirge Aue womöglich zu mehr Toren und einem dreifachen Punktgewinn reichen könnte.