FC: Drexler erklärt kurioses Wechseltheater

Mit rund 4,5 Millionen Euro Ablöse ist Dominick Drexler der Königstransfer des 1. FC Köln für die kommende Saison. Kurios gestaltete sich dessen Wechsel, nachdem er sich erst im Mai für fixierte 2,5 Millionen Euro dem FC Midtjylland verschrieben hatte. Böse Zungen behaupteten, die Dänen wollte nur Kasse machen, der Spieler wiederum habe von Anfang an nur zu einem anderen Zweitligisten wechseln wollen. Spekulationen, mit denen der Angreifer nun aufräumt.

Drexler: "Habe mit sehr gutem Gewissen unterschrieben"

"Ich kann definitiv verneinen, dass mir signalisiert wurde, dass man mit mir nur Geld verdienen wollte", befördert der schnelle Außenstürmer gegenüber der "Bild" sämtliche Gerüchte ins Abseits, nach denen er beim FC Midtjylland als reine Wertanlage verpflichtet wurde und weiter: "Ich habe damals mit sehr, sehr gutem Gewissen einen guten Vertrag für vier Jahre in Dänemark unterschrieben und bin jetzt am Ende auch im Frieden gegangen."

2,5 Millionen Euro blätterten die Jütländer für Drexler hin. "Ich habe den Vertrag bei Midtjylland sehr früh im Jahr unterschrieben. Durch die gute Rückrunde von mir in Kiel kamen danach viele Anfragen rein, die wir aber alle abgeblockt haben, weil ich ja schon unter Vertrag stand", erklärt Drexler die Situation im Vorfeld seines Transfers Richtung Dänemark.

Reaktion der KSV-Fans "muss man akzeptieren"

Keine zwei Monate nach Vollzugsmeldung Ende Mai aber verkaufte man den gebürtigen Bonner schon wieder mit 2 Millionen Euro Gewinn an die Domstädter. "Irgendwann ist es bis nach Köln durchgesickert, dass es Anfragen gibt und dass Midtjylland das Go gegeben hat, dass ich bei einem guten Angebot gehen darf. Markus Anfang hat es gelesen und mich gefragt, ob das stimmt. Dann haben wir uns in ein paar Minuten darauf verständigt, dass ich zum FC kommen will", erläutert der variable Offensivspieler das Prozedere gegenüber dem Tagesblatt.

Für die teils verhöhnenden und verärgerten Reaktionen der Anhänger seines Ex-Arbeitgebers Holstein Kiel hat der 28-Jährige zwar Verständnis, betont jedoch auch: "Das muss man akzeptieren. Wenn man sieht, dass Mbappé seine komplette WM-Prämie spendet und 50 Prozent der Leute erzählen dann: ‚Der verdient ja auch genug’, dann sieht man, dass man es den Leuten nie recht machen kann. Wenn man darauf hört, was einige anonym im Internet schreiben, hat man ein Problem."

 

 

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