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FC Ingolstadt hadert nach Schlussphasen-Pleite

IMAGO / Eibner

Nach der turbulenten Pleite gegen Fortuna Düsseldorf war FCI-Trainer Pätzold überaus unzufrieden mit der eigenen Mannschaft. Vor allem der Umstand, dass ein Standard die Schanzer auf die Verlierer-Straße führte, ärgerte den Übungsleiter.

Eskalation in Halbzeit zwei

Nach spannungs- und torlosen ersten 45 Minuten waren die Wetten für ein Remis nicht mehr allzu lukrativ in dem Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem gastgebenden FC Ingolstadt. Es folgten jedoch noch drei Tore, etliche Torchancen sowie ein Platzverweis. Am Ende musste der FCI jedoch wieder damit leben, den Kürzeren gezogen zu haben und die dritte Pleite in Folge verarbeiten zu müssen. "Ein ausgeglichenes Spiel", sah FCI-Trainer Pätzold auf der anschließenden Pressekonferenz. An dessem Ende seine Mannschaft jedoch leider wieder als Verlierer vom Platz habe gehen müssen.

"Die besseren Chancen", so der Übungsleiter, "bis zum Düsseldorfer Tor hatten wir." Auch die Torschusstatistik von 11:12 für die Gäste sprach für die Argumentation des Ingolstädter Chefcoaches. Durch die erneute Pleite bleiben die Bayern bei lediglich vier Punkten nach acht gespielten Spielen, die den vorletzten Platz bedeuten. Nur Erzgebirge Aue hat noch einen Punkt weniger auf dem Konto. Das rettende Ufer ist für den Aufsteiger allerdings mit drei Punkten auch noch nicht zu weit entrückt, um schon den Kopf in den Sand zu stecken.

Standard-Schwäche

Besonders ärgerlich: Die Heim-Niederlage wurde "ausgerechnet" durch einen ruhenden Ball eingeleitet. Nach einem Freistoß von Narey fand sich Zimmermann frei vor dem Tor und brachte den 2:1-Sieg für die Düsseldorfer auf den Weg (57.), ehe dieselbe Kombi für das entscheidende zweite Tor sorgte (74.). Ein Umstand, der dem Trainer überhaupt nicht schmeckte, der sich äußerst kurzab zeigte.

"Danach haben wir alles probiert", stellte aber auch Pätzold fest. Und damit hatte er definitiv nicht unrecht. Es folgte eine turbulente Schlussphase mit Platzverweis für Fortuna-Keeper Kastenmeier und der Anschluss von Kaya, der in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum Schlussstand von 1:2 versenken konnte (90+3.). Auch jetzt warf der FCI alles nach vorne, doch es sollte nicht mehr reichen. Am Ende stand zwar die Erkenntnis, dass die Moral des Teams noch intakt zu sein scheint, aber Punkte gab es an diesem Samstag erneut nicht dafür. Eine neue Chance ergibt sich in der kommenden Woche gegen Schalke 04.