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FCI holt ersten Saisonsieg nach „super Spiel“

Imago / Stefan Bösl

Ist der Knoten beim Aufsteiger vom FC Ingolstadt womöglich geplatzt? Mit einem 2:0 gegen den SV Sandhausen konnten die Schanzer den ersten dreifachen Punktgewinn der Saison einfahren. Entsprechend erleichtert zeigten sich die Beteiligten nach dem Schlusspfiff.

Mannschaftsgeist

Ein Unentschieden und drei Niederlagen – darunter ein alarmierendes 1:6 gegen Darmstadt. Das war die Bilanz des FC Ingolstadt nach den ersten vier Spielen nach der geglücktes Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus. Zuletzt beim 0:0 gegen Nürnberg zeigte die Formkurve des FCI bereits merklich nach oben. Mit dem 2:0-Erfolg über den ein Platz vor den auf dem 16. Rang liegenden Schanzern könnte nun der Knoten geplatzt sein. So zeigten sich die Aufsteiger sowohl hinten als auch vorne deutlich formverbessert und fuhren letztlich einen verdienten Auswärtserfolg ein.

Der ausgemachte Grund hierfür: Das Mannschaftsklima. „Alle Spieler wissen, dass es jeden Einzelnen braucht und Partien oftmals erst in der zweiten Halbzeit entschieden werden“, betonte der eingewechselte Kaya, der den 2:0-Endstand besorgte (87.). Fundamental sei es für die Ergänzungsspieler, zu denen er sich selbst zählte, „zum Beispiel wenn es darum geht, die erste Elf von draußen mit unserer Energie zu unterstützen und mitzureißen.“ Ein Unterfangen, was an ebendiesem Freitagabend besonders gelungen ist. So sah er ein „super Spiel“.

Stabilität

Auch Abwehrspieler Franke vermochte nicht zu widersprechen. „Es war insgesamt ein super Spiel von uns als Mannschaft. Wir sind kompakt gestanden und haben vor allem defensiv die Aufgaben erfüllt, die uns das Trainerteam vor dem Spiel mit auf den Weg gegeben hat“, lobte der Defensivmann. Ergeben habe dieses Verteidigen im Verbund eine grundsätzliche Stabilität. „Durch diese Stabilität gestärkt, haben wir auch vorne unsere Chancen eiskalt genutzt und am Ende mit 2:0 gewonnen, was vor allem für unseren Teamgeist und die Mentalität in der Mannschaft einen enormen Push bedeutet“, gab der 22-Jährige an.

Ein Faktor, der ebenfalls nicht zu unterschätze sein sollte, waren indes die anwesenden mitgereisten Fans der Schanzer, die „aus einem Auswärtsspiel ein Heimspiel zu machen“ wussten, schwärmte Kaya. Für den FCI bedeutete der Sieg den Sprung auf den 16. Platz. Aue und Kiel, die im Laufe des Spieltags noch aktiv werden, konnten zunächst distanziert werden. Für den FC Ingolstadt gilt es nun, die neugeborene mannschaftliche Stabilität beim Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (11.09.) nach der Länderspielpause neu zu entfachen, damit der Knoten nachhaltig platzen kann.