FCK: Schuster hat Respekt vor "Schwergewicht" 1.FC Nürnberg

Rein vom Papier her steht der 1. FC Kaiserslautern im Traditionsduell gegen den 1. FC Nürnberg (Sa., 13 Uhr)  vor einer machbaren Aufgabe. FCK-Trainer Dirk Schuster hebt jedoch den warnenden Zeigefinger und warnt vor den individuellen Qualitäten der FCN-Spieler. 

Beide Klubs mit ruhmreicher Vergangenheit

Kaiserslautern gegen Nürnberg: Die Paarung klingt nach erster Liga. Dabei hat die sportliche Realität wenig mit der ruhmreichen Bundesliga-Vergangenheit gemein. In der 2. Bundesliga kämpfen beide Traditionsvereine aktuell in erster Linie um den Klassenerhalt. Wobei die Ausgangslage des FCK deutlich komfortabler ist als die des FCN. Während die Lauterer sieben Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen aufweisen, hat Nürnberg nur zwei Zähler Abstand. Doch Lauterns Trainer Dirk Schuster wäre nicht Dirk Schuster, wenn er sich von dieser Ausgangslage einlullen lassen würde.  Schließlich ist auch ihm keineswegs entgangen, dass die Franken unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl zuletzt zweimal hintereinander ohne Gegentor blieben. Auch in der zweiten Pokalrunde hielt sich die Mannschaft beim 1:0-Auswärtssieg in Mannheim unterm Strich schadlos.

Der FCK-Coach stellt heraus, dass Nürnberg über eine "stabile Mannschaft" verfügt. Respekt hat der 54-Jährige vor allem vor der  Offensive: "Jeder weiß, dass Nürnberg ein Schwergewicht der Liga ist. Sie haben  vorne mit Duah und Daferner zwei gefährliche Stürmer drin." Ohnehin tun die Lauterer gut daran, keinen Gegner zu unterschätzen. Denn rein ergebnistechnisch ist der FCK in dieser Saison das, was man gemeinhin als "Wundertüte" bezeichnet. Dem überraschenden 1:1-Punktgewinn beim Hamburger SV folgte eine 0:3-Niederlage gegen den SSV Jahn Regensburg. Am vergangenen Wochenende betrieb das Schuster-Team aber sofort Wiedergutmachung und siegte mit 2:0 beim FC Hansa Rostock. Obwohl die Roten Teufel damit dem Klassenerhalt immer näher kommen, war der Trainer mit den Auftritten nicht restlos zufrieden. Zuletzt kündigte er öffentlich im TV an, beim Training mal "etwas genauer hinzuschauen".

Ersatzspieler "scharren mit den Hufen"

Auf die Nachfrage eines Journalisten, zu welchen Ergebnissen er denn bei seinen Beobachtungen gekommen sei, ließ sich Schuster kein Urteil über einzelne Spieler entlocken: "Ein endgültiges Fazit kann man jedoch noch nicht ziehen, da noch zwei Trainingseinheiten bis zur Partie anstehen." Doch er stellt auch fest, dass das Niveau in den Einheiten "sehr hoch" sei. Zudem hätte der ein oder andere Spieler "mit den Hufen gescharrt", der zuletzt wenige Einsatzminuten hatte. Somit könnte es durchaus die ein oder andere Änderung im Vergleich zu den jüngsten Spielen geben.

Fraglich ist Kevin Kraus, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung in dieser Woche noch keine Trainingseinheit absolvieren konnte. Falls er ausfallen sollte, ist dem Coach jedoch nicht bange. "Boris Tomiak und Robin Bormuth haben ihre Aufgabe im letzten Spiel gut gelöst." Dafür gibt es von Ben Zolinski positive Meldungen. Der ehemalige Paderborner ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Eine große Nachfrage herrscht nach Angaben von  Stefan Roßkopf indes auf die Tickets.  Für die Partie seien nur noch wenige Restkarten sind momentan erhältlich, so der Klub-Sprecher.

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