FCM für Abstiegskampf gewappnet: "Noch mal enger zusammengerückt"

Wie viele Ligakonkurrenten auch schufftete der 1. FC Magdeburg in der Türkei, um in der Rückrunde den Klassenerhalt packen zu können. Nach zehn Tagen ist das Camp der Blau-Weißen vorbei, die mit gemischten Gefühlen die Heimreise angetreten haben. Die Bedingungen seien gut gewesen, die Leistungen in den Testspielen hingegen durchwachsen. Zudem geht die Suche nach Winter-Transfers weiter.

Zwei Siege in drei Testspielen

"Ich würde das Trainingslager insgesamt wieder als sehr gelungen bezeichnen. Wir haben hier optimale Bedingungen vorgefunden", sagte Sport-Geschäftsführer Otmar Schork der "Bild". Der 65-Jährige schätzte auch "Ruhe und Abgeschiedenheit". In der Türkei absolvierte der Aufsteiger auch drei Testspiele. Zum Auftakt gab es ein 4:1 gegen den ungarischen Erstligisten Kecskeméti TE. Dem folgte eine 1:2-Niederlage gegen den polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin. Den Abschluss bildete ein 4:2 gegen Budapest.

"Zu Beginn des Trainingslagers in der ersten Woche waren wir schon deutlich frischer. Die letzten Tage hat man gemerkt, dass wir viel trainiert haben und dass die Belastungen für die Jungs noch mal hoch waren. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im Kraftbereich. Da haben sie Widerstandsfähigkeit bewiesen", meinte Trainer Christian Titz. "Wir hatten drei Testspiele mit verschiedenen Voraussetzungen und die haben wir durchwachsen bestritten. Das haben wir aufgearbeitet", fügte Schork an.

"Teamgeist einen Schub gegeben"

Trotz alledem sagte der Kaderplaner man habe "dem Teamgeist einen Schub gegeben. Das ist wichtig. Bedauerlich ist nur, dass wir doch einige Spieler zu Hause haben lassen müssen". Auch der Coach pflichtete bei die Mannschaft sei "noch mal enger zusammengerückt". Die Grundlage im Fitness-Bereich ist also gelegt, nun muss die sportliche Riege mit Winter-Transfers nachziehen. Mindestens zwei neue Spieler sollen kommen, hatte Schork in Aussicht gestellt. 

 

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