FCM punktet nach fünf Niederlagen: "Froh, dass wir zu Null gespielt haben"

Auch im zweiten Spiel unter Trainer Michael Oenning geht das Warten auf den ersten Heimdreier der Saison beim 1. FC Magdeburg weiter: Gegen den VfL Bochum gab es ein torloses Unentschieden. Der Trainer war dennoch nicht gänzlich unzufrieden.

FCM punktet sich auf den Relegationsplatz

Endlich mal wieder ein Punkt: Nachdem der 1. FC Magdeburg zuletzt fünf Niederlagen gegen Heidenheim, Hamburg, Darmstadt, Regensburg und Greuther Fürth einstecken musste, wächst das Punktekonto nach dem 0:0 gegen den VfL Bochum zumindest mal wieder um einen Zähler. Der macht sich in der Tabelle sogar bemerkbar: Der FCM rückte vom 17. auf den 16. Platz. Dennoch: "Klar hatten wir uns heute vorgenommen, zu Hause zu gewinnen", betonte Trainer Michael Oenning, der es zu seiner Heimpremiere ebenfalls nicht vermochte, den Magdeburger Fans den ersten Zweitliga-Sieg im eigenen Stadion zu schenken. Dennoch sah der Coach auch Gutes an diesem regnerischen Spiel am ersten Advent: "Ich bin auf jeden Fall erst mal froh, dass wir zu Null gespielt haben, dass wir dieses Spiel angenommen haben."

Die Null stand beim FCM tatsächlich noch nicht allzu oft in dieser Saison. Und gegen gerade in der Anfangsphase offensiv kreative Bochumer war die Defensivarbeit sicher keine leichte: Die Angreifer Weilandt, Lee und Sam rotierten viel und brachten den gefährlichen Lukas Hinterseer mehrfach in aussichtsreiche Positionen: "Wir hatten in den ersten 20 Minuten Probleme in der Zuordnung", gab Oenning zu. Doch die löste der FCM und kam immer besser ins Spiel: "Als wir dann erkannt hatten, was da passiert, hatten wir unsere Momente."

Konter führen nicht zum Sieg - aber die Defensive steht

Spätestens ab der 46. Minute wurde der FCM dann auch vereinzelt gefährlich - insbesondere über Konter. Allerdings spielten die konzentriert verteidigenden Magdeburger eben diese Umschaltsituationen nicht immer konsequent zu Ende: "Mit ein bisschen Glück hätten wir in der zweiten Halbzeit in Führung gehen können", sah auch Oenning, doch an diesem Nachmittag wurde es einfach nichts mit dem Treffer.

Exemplarisch war ein Lohkemper-Abschluss: Der Angreifer hatte die Wahl zwischen Abspiel und Abschluss, entschied sich für die zweite Option - und verzog: "Felix hatte halt den Gedanken, abzuschließen. Das hat nicht funktioniert. Da muss man gar nicht viel reinhexen, das ist einfach so", wollte Oenning die Situation nicht zu hoch hängen: "Klar, wir werden im Video hinterher sehen: Hätte er abspielen können? Hätte er alles machen können? Er hätte auch ein Tor schießen können, hat er aber leider nicht." Und so endete die Partie, laut Oenning auch den - durch den schweren Regen - ungünstigen äußeren Bedingungen geschuldet, mit 0:0: "Das ist ein verdientes Unentschieden. Das ist für uns wichtig, weil die Null steht."

 

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