FCM-Trainer Titz warnt: "Hertha BSC ist keine Wundertüte

Nach drei Pflichtspielen in Folge, die der 1. FC Magdeburg in fremden Stadien bestreiten musste, steht am Samstag wieder ein Heimspiel an. Der Tabellenvierte empfängt den Bundesliga-Absteiger Hertha BSC, der nach einem schwachen Start jüngst einen Befreiungsschlag landete.

"Offensiv gut besetzt, mit viel Geschwindigkeit"

Der in dieser Saison noch ungeschlagene 1. FC Magdeburg darf sich erneut auf ein Heimspiel vor ausverkauften Rängen freuen. 26.800 Zuschauer wollen die Partie gegen Hauptstadtklub sehen, der als langjähriger Bundesligist eine gewisse Attraktivität mitbringt. Aus sportlicher Sicht trifft der Gastgeber auf einen Gegner, der bis zum Ende der Transferperiode im Umbruch begriffen war und bei dem es bis zuletzt einige Bewegungen im Kader gegeben hat. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenen Treffer gelang in der letzten Woche mit dem 5:0 gegen Fürth ein Ausrufezeichen.

FCM-Trainer Christian Titz sieht daher keinen Grund dafür, den Kontrahenten zu unterschätzen. "Hertha ist eine Mannschaft, die sich ein Stück weit finden musste. Grundsätzlich haben sie aber ihre Qualität in der Liga nachgewiesen. Ich habe sie gegen Düsseldorf gesehen und jetzt zu Hause gegen Fürth, wo sie kompakt waren und nach vorne im Umschaltspiel ihre Qualität gezeigt haben." Insbesondere die Offensivreihe mit Fabian Reese, Marten Winkler und Haris Tabakovic sei "gut besetzt, mit viel Geschwindigkeit." Gelingt dem FCM dennoch der Sieg? Jetzt wetten und auf Interwetten Erfahrung setzen.

Atiks Trainingsabbruch "reine Vorsichtsmaßnahme"

Die Stärken der Berliner kamen in der Vorwoche deutlich zum Vorschein. Dort waren sie "enorm effektiv im Umschaltspiel" und haben in der Spieleröffnung über lange Bälle und Diagonalbälle für Gefahr gesorgt. Mit dem Heimsieg hat der Gegner Selbstvertrauen gesammelt, der FCM hingegen trat beim 0:0 auf St. Pauli kaum offensiv in Erscheinung. Die Defizite brachte Titz klar auf den Punkt: "Nach vorne hat uns die Passqualität, das Umschaltspiel, der Übertrag gefehlt."

Für diese spielerischen Elemente ist bekanntermaßen Baris Atik zuständig, der am Donnerstag wegen Problemen im Gelenk das Training abbrechen musste. Eine "reine Vorsichtsmaßnahme", wie Titz betonte. Der Einsatz des Spielmachers sei nicht gefährdet, auf dessen Kreativität es am Samstag ankommen wird. "Wir bekommen unsere Stärken ins Spiel, wenn wir unsere spielstarken Jungs in die Zwischenräume reinholen, wenn wir es schaffen, den Gegner hinten reinzudrücken und dann über die 1-1-Situationen zu kommen", beschrieb Titz den Matchplan.

Personell kann der 52-jährige fast aus dem Vollen schöpfen, denn wie in den letzten Wochen fehlen lediglich Noah Kruth und Herbert Bockhorn. Angesichts des großen Konkurrenzkampfes sind ein paar schwierige Entscheidungen zu treffen, was der FCM-Trainer aber als positiv bewertet: "Ich bin froh, dass wir wenige Verletzte haben. Das bedeutet, dass wir im Training wirklich einen Kampf um die Plätze haben, dass wir das Niveau steigern. Das hilft nicht nur denen, die beginnen, sondern auch denen, die wir reinbringen können." Am Samstag könnte sowohl die Qualität der ersten Elf, als auch die Ersatzbank entscheidend dafür sein, dass der FCM alle drei Punkte im eigenen Stadion behält.

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