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Fürths Fehlstart perfekt: "Das darf sich so nicht weiterziehen"

IMAGO / Zink

Die SpVgg Greuther Fürth wartet weiter auf den ersten Pflichtspielsieg in der laufenden Saison. Nach einem Punkt aus zwei Ligaspielen enttäuschte das Kleeblatt in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Fünftligist Stuttgarter Kickers, die durch den 2:0-Heimsieg ein dickes Ausrufezeichen setzten und für eine große Überraschung sorgten.

Kleeblatt erneut torlos

Beim bayerischen Bundesliga-Absteiger ist noch Sand im Getriebe. Nach der 0:2-Niederlage im Frankenderby gegen Nürnberg blieb das Team von Trainer Marc Schneider zum zweiten Mal nacheinander ohne eigenen Treffer. "Wir haben alles versucht – aber wir haben es nicht geschafft, aus den ersten zwei Torchancen etwas zu machen", so der neue Übungsleiter der Spielvereinigung. "Wie dann das erste Tor wieder gefallen ist, das haben wir diskutiert – das darf sich so nicht weiterziehen", kritisierte Schneider.

Die balldominanten Fürther erarbeiteten sich gegen die Kickers zwar 18 Abschlüsse, ließen allerdings auch 17 gegnerische zu. Viel zu viel gegen eine Mannschaft, die drei Ligen tiefer kickt. "Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir das nicht so auf den Platz gebracht haben, wie wir das sollten. Das Thema hatten wir schon", resümierte Schneider, dessen Truppe lediglich zweimal aufs Tor schoss. "Wir haben es verpasst, Stimmung auf den Platz zu bringen, zu reagieren und die Zweikämpfe zu gewinnen", lautet ein Teil seines Fazits.

"Von vorne bis hinten" Probleme

"Wir haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen und auf dem Platz mussten wir auch zwangsläufig mit langen Bällen agieren. Jetzt geht es darum im nächsten Spiel zu zeigen, dass wir es anders können", äußerte Fürths Mittelfeldmann Max Christiansen. Dieser findet, dass es gegen den baden-württembergischen Oberligisten "von vorne bis hinten nicht so geklappt" hat, was sich alleine anhand des Endergebnisses bestätigen lässt. "Wir hatten zwar schon in der ersten Halbzeit zwei 100-prozentige Chancen, bei uns sind die heute nicht rein, aber letztendlich war es trotzdem zu wenig. Wir haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen und auf dem Platz mussten wir auch zwangsläufig mit langen Bällen agieren", so der 25-jährige Sechser weiter.

Seinen Blick richtete Christiansen nach vorne, denn "jetzt geht es darum im nächsten Spiel zu zeigen, dass wir es anders können." Chance auf Wiedergutmachung gibt es für die Fürther kommenden Freitag vor heimischer Kulisse im Ligaspiel gegen den Karlsruher SC. Der KSC ist zurzeit ebenfalls alles andere als gut drauf. In der 2. Bundesliga ist er mit einem Torverhältnis von -6 punktlos Letzter, rehabilitierte sich aber zumindest durch den Einzug in die zweite DFB-Pokal-Runde etwas.