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Finale im Aufstiegskampf: Was für wen spricht

IMAGO / Nordphoto

Mit Werder Bremen, dem Hamburger SV und dem SV Darmstadt 98 kämpfen drei Teams am 34. Spieltag noch um den Aufstieg in die Bundesliga. Die Frage ist: Wer folgt Schalke 04? Was für wen spricht.

SV Werder Bremen

An der Weser ist Regensburg zu Gast, aufgrund der bisherigen Ausbeute reicht den Grün-Weißen ein Punkt gegen die Jahnelf für den direkten Aufstieg. Das sollte eine machbare Aufgabe sein. Im Hinspiel holte Bremen einen knappen 3:2-Sieg, als Regensburg noch auf dem dritten Rang stand. In der Rückrunde sind die kommenden Gäste jedoch eingebrochen – nur zwölf Punkte aus 16 Spielen sammelten die Regensburger. Aber nicht nur die Formschwäche des Gegners ist entscheidend: Auch anhand der individuellen Qualität der Bremer wäre es eine faustdicke Überraschung, wenn Grün-Weiß doch noch leer ausgehen sollte.

 

Hamburger SV

Hamburg reist nach Rostock, um mindestens den Relegationsplatz zu sichern. Dazu muss der HSV genauso viele Punkte holen, wie Darmstadt im Parallelspiel. Doch auch der große Wurf bleibt möglich. An der Ostsee will die Hansa-Kogge mit Sicherheit den Spielverderber geben, doch die Hamburger können unbeeindruckt auf ihre eigene Form blicken: Aus vier Spielen gab es zuletzt vier Siege. In dieser Phase schoss der HSV zudem noch 13 Tore und musste nur drei Gegentore hinnehmen. Keiner hat eine bessere Tordifferenz als die Elbestädter – bei einem Patzer der Konkurrenz wäre das ebenso ein Vorteil.

 

SV Darmstadt 98

Die Lilien nehmen es zuhause mit dem SC Paderborn auf. Mannschaftsgeist und Trotz – das sind die Werte, auf die sich die Darmstädter im großen Finale konzentrieren werden. Die Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) ist möglicherweise der Schuss vor den Bug gewesen. Doch die Elf von Torsten Lieberknecht hat in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie sich von jedem Rückschlag zurückmelden kann. Gegenüber den Bremern haben die Lilien zudem das bessere Torverhältnis. Und außerdem gibt es für die Darmstädter ohnehin keinen Grund, um nachzulassen. Zu verlieren haben sie nichts.