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Fix: Union Berlin verpflichtet Rapp aus Aue

Sportlich betrachtet konnte sich die Hinrunde 2018/19 beim 1. FC Union Berlin angesichts des aktuell vierten Tabellenplatzes mehr als sehen lassen. Nachholbedarf sahen die Köpenicker aber offenbar noch in der Innenverteidigung. Von Zweitligakonkurrent Erzgebirge Aue wechselt Nicolai Rapp an die Alte Försterei.

Rapp zieht Ausstiegsklausel

Die "Bild" hatte es bereits im Vorfeld berichtet, nun ist es fix: Nicolai Rapp wechselt vom FC Erzgebirge Aue zum 1. FC Union Berlin. Wie die Veilchen und Eisernen unisono vermelden, zieht der 22-Jährige, der erst im Sommer 2017 ins Erzgebirge gewechselt war, eine Ausstiegsklausel in seinem ursprünglich bis 2020 datierten Arbeitsvertrag, die ihm einen vorzeitigen Wechsel in die Bundeshauptstadt ermöglicht. Bei den Köpenickern erhält der junge Innenverteidiger einen Kontrakt bis 2022 und betont: "Ich freue mich, dass der Wechsel zum 1. FC Union Berlin geklappt hat und bin gespannt auf die neue Herausforderung. Ich habe viel Gutes über den Verein gehört und freue mich auf die anspruchsvolle Aufgabe in Berlin. Für mich persönlich geht es nun darum, mich so schnell wie möglich in der Mannschaft zu etablieren und mit meinen Leistungen zum Erfolg des Teams beizutragen."

Meyer: Rapp-Abgang "extrem bitter"

Seit seinem Wechsel im Sommer 2017 von der TSG Hoffenheim zum FC Erzgebirge Auge absolvierte Rapp 40 Pflichtspiele für die Veilchen und gehörte in der aktuellen Saison mit 15 von 18 möglichen Startelfeinsätzen und zwei Torvorlagen zum Stammpersonal von Aue-Coach Daniel Meyer, den der Abgang seines Schützlings sichtlich mitnimmt: "Es ist extrem bitter, dass uns Nicolai nicht mehr zur Verfügung steht", so der Auer Übungsleiter und weiter: "Er hat bei uns eine prima Entwicklung genommen und war ein wichtiger Faktor für uns. Wir verlieren sportlich einen wichtigen Spieler, aber noch mehr schmerzt uns der Verlust eines überragenden Charakters im Team. Dass er den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere früher als von uns gedacht und erhofft angeht, ist leider nicht zu ändern. Wir danken Nicolai und wünschen ihm bei Union alles Gute."