Flopliste: Die schlechtesten Saisonstarts in der Zweitliga-Geschichte!

Trainerwechsel, Kaderumbruch, Verletzungsprobleme oder etwas anderes: Es gibt mehrere Gründe, die die Form der Teams negativ beeinflussen können – insbesondere am Saisonbeginn. Die folgenden Zweitligisten sind mit diesen Problemen bestens vertraut, da ihre Bilanzen nach 10 absolvierten Spieltagen historisch schlecht waren.

Regensburg eröffnet die Flop 5

Um einen der schlechtesten Saisonstarts in der Zweitliga-Geschichte zu finden, muss man nicht lange in die Vergangenheit zurückreisen. Dafür sorgt der diesjährige Aufsteiger aus Regensburg, der nach 10 Spieltagen bloß 4 Zähler auf dem Konto hatte. Obwohl es noch ein paar andere Zweitligisten mit derselben Punkteausbeute gab, hatte keiner davon solch eine schlechte Tordifferenz (-26). Die 3:8-Kanterniederlage gegen den 1. FC Nürnberg am 10. Spieltag brachte das Fass zum Überlaufen, wofür der Chefcoach Joe Enochs mit seiner Entlassung bezahlte.

Mit dem neuen Trainer in Gestalt von Andreas Patz hat sich die Situation etwas verbessert. Direkt nach dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale feierten die Regensburger auch den zweiten Ligasieg. Aufgrund dessen rechnen sowohl alte als auch neuste Sportwettenanbieter 2025 wieder mit den Regensburger im Abstiegskampf. Das Rennen ist definitiv noch offen, da auch die Konkurrenz nicht überzeugt und der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz alles andere als unaufholbar ist. An Motivation mangelt es definitiv nicht und die Quoten sind in diesem Fall einfach zu schön, um sie zu verpassen.

SG Wattenscheid 09, FSV Frankfurt und Rot Weiss Ahlen

Als Regensburger-Fan sollte man die SG Wattenscheid Saison 1982/1983 als Motivation für den diesjährigen Abstiegskampf nutzen. Wattenscheid erwischte nämlich einen noch schlechteren Saisonstart, da man nach 10 Spieltagen nur einen Sieg feiern durfte und lediglich 2 Punkte auf dem Konto hatte (2-Punkteregel für einen Sieg). Doch in der Rückrunde sah Wattenscheid komplett anders aus. In 19 Spielen verzeichnete man sogar 10 Siege (4 Unentschieden und 5 Niederlagen), was letztlich genug war, um das rettende Ufer zu erreichen (15. Tabellenplatz).

Ganz im Gegensatz dazu schaffte der FSV Frankfurt in der Saison 1994/1995 nach zwei Unentschieden in den 10 ersten Ligaspielen nicht, die Klasse zu halten. Tatsächlich konnten die Frankfurter kein einziges Spiel in der Hinrunde für sich entscheiden. Obwohl man im zweiten Saisonabschnitt etwas besser war (3 Siege in 17 Spielen), musste man sich am Saisonende von der Zweitklassigkeit verabschieden.

Denselben Weg ging auch Rot Weiss Ahlen in der Saison 2009/2010. Nach zwei Punkten in den 10 ersten Ligaspielen musste Ahlen bis Ende November auf den ersten – und einzigen - Dreier in der Hinrunde warten (0:2 gegen Alemannia Aachen). Auch die Rückrunde beendete man auf dem letzten Platz, sodass Ahlen nach 34. Spieltagen als Tabellenschlusslicht mit nur 14 Zählern in Richtung 3. Liga ging.

FC Schweinfurt 05 als der größte Fehlstarter

Obwohl auch Arminia Bielefeld in der Saison 2010/2011 einen katastrophalen Start in die Saison erwischte (1 Punkt nach 10 Ligaspielen), kann man die Bielefelder – aufgrund des Punkteabzugs – nicht als den größten Fehlstarter in der Zweitliga-Geschichte betrachten. Dieser unpopuläre Titel geht nämlich an den FC Schweinfurt 05, der in der Saison 1990/1991 erst am 11. Spieltag mit einem Unentschieden gegen Hannover 96 den ersten Punkt in der Saison einfahren konnte.

Zwar schaffte man in den darauffolgenden Wochen noch ein paar Remis zu erspielen, aber für einen Sieg reichte es in der gesamten Hinrunde nicht. In der Rückrunde hatte man etwas Grund zur Freude, da man 2 der 19 Duelle für sich entscheiden konnte (5 Unentschieden und 12 Niederlagen). Im Großen und Ganzen kam der FC Schweinfurt in der gesamten Saison nicht über 13 Zähler hinaus, womit man als Tabellenletzter abgestiegen ist.

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