Kevin Friesenbichler verlässt Osnabrück Richtung Graz

Am Donnerstagabend gab der VfL Osnabrück bekannt, dass Stürmer Kevin Friesenbichler die Niedersachsen verlässt. Er schließt sich kurz vor Ende des Transferfensters dem österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz an.

Halbes Jahr in Osnabrück

Im Sommer 2019 kam Kevin Friesenbichler von Austria Wien zu den Osnabrückern und sollte hier den Sturm verstärken. Doch eine Liebesbeziehung wurde es nicht. Nicht einmal ein halbes Jahr später trennen sich nun die Wege von Verein und Spieler wieder. Der 25-Jährige schließt sich dem österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz an und folgt damit dem ehemaligen Nürnberger Lukas Jäger, der ebenfalls die zweite Bundesliga in dieser Transferperiode gegen ein Grazer Trikot eintauschte. Während seiner Zeit beim VfL kam Friesenbichler lediglich auf sieben Pflichtspieleinsätze, von denen er sechs in der Liga und einen im DFB-Pokal bestritt. Ein Treffer gelang dem gebürtigen Österreicher dabei nicht, sodass er nun zurück in die österreichische Bundesliga wechselt, in der er bereits zwischen 2015 und 2019 immer wieder aktiv war.

"Wunsch des Spielers"

An seine Leistungen in Österreich konnte er jedoch im lila-weißen Dress kaum anknüpfen. "Kevin Friesenbichler ist in der Hinrunde nicht zu den Einsatzzeiten gekommen, die wir uns gemeinsam vorgestellt haben", weiß auch VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes. Insofern sei dem Wunsch des Spielers entsprochen worden, eine Änderung vorzunehmen. Für die Zukunft wünsche Schmedes ihm "alles Gute". Bereits beim Jahresauftakt der zweiten Liga für den VfL Osnabrück bei der 1:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen stand der Stürmer nicht mehr im Kader. Über die Transfermodalitäten vereinbarten Osnabrück und Graz Stillschweigen.

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