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Gelungener Saisonstart: VfL Osnabrück will am Erfolg festhalten

Platz vier in der Tabelle nach fünf Spieltagen – damit hätte man beim VfL Osnabrück wohl vor dem Beginn der Saison nicht gerechnet. Derzeit läuft es gut für den Aufsteiger, der bereits daran arbeitet, den Erfolg möglichst langfristig zu gestalten.

Mannschaft hat sich als "wettbewerbsfähig herausgestellt"

Zum Start der Länderspielpause kann der VfL Osnabrück auf drei Siege und zwei Niederlagen zurückschauen, die den Aufsteiger in die oberen Tabellenregionen brachten. Als "schon ganz geil" bezeichnete Trainer Daniel Thioune die aktuelle Platzierungen gegenüber dem "Kicker". Auch Sportdirektor Benjamin Schmedes sprach gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" von einem "sehr gelungenen Saisonstart" – vor allem angesichts anfänglicher Kritik: "Beim Blick auf unseren Kader wurde vor einigen Monaten noch öffentlich die Zweitligatauglichkeit einiger Spieler angezweifelt und auf mangelnde Zweitligaerfahrung verwiesen. Unsere Mannschaft hat sich in den ersten fünf Spielen als wettbewerbsfähig herausgestellt. Bei den Niederlagen waren wir nicht so weit weg von wenigstens einem Punkt, wohingegen wir gegen Mannschaften auf Augenhöhe teilweise souveräne Siege einfahren konnten."

Gespräche mit Thioune laufen

Nun hat der Sportdirektor bereits das Wintertransferfenster und mögliche Verstärkungen im Blick. Vor allem sei es aber wichtig, die Leistungsträger zu binden: "Ich halte es für wichtiger, sich in der Liga zu etablieren, als kurzfristig Transfersummen zu erlösen. Das TV-Geld ist für uns der größte wirtschaftliche Hebel: Wenn wir eine gute Saison spielen, steckt im TV-Topf mehr, als wenn wir Leistungsträger verkaufen und schlechter abschneiden oder gar sportliche Ziele aufs Spiel setzen." Und auch Daniel Thioune, dessen Vertrag zum Ende der Saison läuft, soll gehalten werden: "Mein Ziel ist es, möglichst langfristig mit ihm zusammenzuarbeiten." Das sei aber nicht so schnell gemacht: "Es geht um Vertragsinhalte, aber auch um die Entwicklungen im Klub. Unsere Gespräche laufen gut, sind aber auch ein ganz offener Diskurs, bei dem wir uns immer in die Augen schauen können. Wann und wie die Gespräche enden, kann ich noch nicht sagen. Ich sage nur: Das Ergebnis ist entscheidend, nicht das Tempo der Gespräche."