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Gerüchte um Dursun: Sticht Schalke den HSV erneut aus?

© IMAGO / Beautiful Sports

Die Gerüchte um SVD-Torjäger Serdar Dursun reißen nicht ab. Insbesondere mit dem Hamburger SV und dem FC Schalke 04 sollen zwei Hochkaräter unter den Interessenten sein, aber auch Spekulationen um Fenerbahce Istanbul gab es zuletzt um den 29-Jährigen. Nach "Bild"-Informationen haben die Königsblauen aber schon den 42-Tore-Plan.

Dursun kennt Grammozis

Bundesliga-Absteiger Schalke hat dem künftigen Aufstiegskonkurrenten aus Hamburg bereits Simon Terodde weggeschnappt – ablösefrei. Nun könnte Serdar Dursun vom SV Darmstadt 98 der prädestinierte Nachfolger an der Elbe werden, wenn die Königsblauen nicht erneut ihre Finger im Spiel hätten. Denn nach Terodde will S04 laut "Bild" auch Dursun. Beide Stürmer haben jeweils 21 Tore in dieser Spielzeit geschossen, vermutlich streiten sie sich bis zum Ende um die Torjägerkanone. Den 42-Tore-Plan soll Schalke-Coach Dimitrios Grammozis dem türkischen Stürmer bereits erklärt haben.

Denn Grammozis bevorzugt auf Schalke bislang ein System mit zwei Spitzen. Hinzu kommt, dass der Fußballlehrer Dursun bereits aus der gemeinsamen Zeit in Darmstadt kennt. Unter Grammozis hat der Stürmer eine beachtliche Bilanz von 22 Toren in 47 Pflichtspielen aufzuweisen, dazu kommen noch zehn Vorlagen. Beide wüssten, was sie aneinander haben. Deswegen sollen sie sich auch schon konkret ausgetauscht haben.

Heimatfaktor in Hamburg

Genauso kam es laut Bericht aber schon zum Geheimtreffen mit dem Hamburger SV. Dort könnte Dursun die unangefochtene Sturmspitze an der Elbe werden, denn ausgerechnet der Platz von Simon Terodde wurde dort frei. Als gebürtiger Hamburger würde Dursun sogar zurück in die Heimat kommen, bis zur U19-Mannschaft spielte er drei Jahre lang für Concordia Hamburg. Die "Hamburger Morgenpost" brachte zuletzt allerdings auch Fenerbahce Istanbul als Interessenten ins Rennen. Dort würde sogar das internationale Parkett winken, im besten Fall die Champions League. Klar ist wohl längst, dass Darmstadt im Rennen um den ablösefreien 21-Tore-Stürmer nicht mehr viel mitzureden hat.