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Glöckner plant keine Transfers – warten auf "realistisches Highlight"

IMAGO / Christian Schroedter

Durch den 1:0-Erfolg bei Eintracht Braunschweig überwintert der F.C. Hansa Rostock mit 21 Punkten auf dem neunten Platz. Der Abstand auf einen Abstiegsplatz beträgt vier Zähler. Aus dem Gröbsten ist die Kogge also noch nicht raus. Dennoch plant Neu-Trainer Patrick Glöckner keine Winter-Transfers.

In der Lage, die Klasse zu halten

In einem Interview mit der "Ostsee-Zeitung" wurde der 45-Jährige gefragt, wie er die Qualität des Hansa-Kaders einschätze. Dem entgegnete der neue Mann an der Seitenlinie, der vier Punkte in den ersten beiden Spielen einfahren konnte, die Leistungsfähigkeit der Spieler entspreche dem, "was die Mannschaft gezeigt hat. Sie ist in der Lage, die Klasse zu halten und die Ziele zu erreichen".

Glöckner "glaube schon, dass wir noch eine Entwicklung nehmen können, in die Richtung, die der Verein sehen möchte. Deswegen hat Hansa mich geholt. Ich hoffe, dass die Spieler da auch mitgehen wollen". Durch die vier Zähler im Endspurt konnte sich Hansa noch in die obere Tabellenhälfte befördern, wird aber aller Voraussicht nach auch im neuen Jahr gegen den Abstieg spielen.

Thill und Lee hinter den Erwartungen

"Im Großen und Ganzen nicht", äußerte Glöckner seine Gedanken, ob im Winter neue Spieler geholt werden müssten. "Es kommt ja noch der eine oder andere Spieler zurück, der nicht zur Verfügung stand. Falls ein realistisches Highlight auf den Markt kommt, kann man da schon noch mal drüber nachdenken."

Neben verletzten Spielern wie Lukas Scherff oder Kai Pröger hofft der Trainer auch auf Leistungssteigerungen bei dem einen oder anderen Profi. So kamen Mit Sebastien Thill (zehn Einsätze) und Dong-gyeong Lee (sechs) zwei Spieler mit hohen Erwartungen an die Ostsee. Beide blieben bislang aber weit hinter den Ansprüchen zurück. Vor allem beim Champions League-erfahrenen Thill waren die Hoffnungen groß.

"Zwei außergewöhnlich gute Fußballer"

"Zunächst mal freue ich mich auf beide, sie sind beide Nationalspieler. Um ein Gefühl für die Jungs zu bekommen, habe ich mir die besten Szenen von beiden Spielern angeschaut", so Glöckner. "Wenn ich sehe, was sie in der Vergangenheit geleistet haben, muss ich sagen: Es sind zwei außergewöhnlich gute Fußballer. Wenn sie bei Hansa das bringen, was sie vorher gezeigt haben, können wir uns auf diese Spieler freuen."