Hamburger SV: Mehr als 100 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Wie viele andere Betriebe geht auch der Hamburger SV heute zu einem großen Teil in Kurzarbeit. Das gab der Verein heute in einem offiziellen Statement bekannt.

HSV ergreift Maßnahmen zur Absicherung

Es gehe bei der Maßnahme in erster Linie darum, die Arbeitsplätze beim HSV langfristig zu sichern. Mehr als 100 Mitarbeiter gingen deshalb in Kurzarbeit. Teilweise werde die Arbeitszeit aufgrund des eingeschränkten Geschäftsbetriebs auf 50%, teilweise auf 0% heruntergesetzt. Das staatlich festgelegte Kurzarbeitergeld werde durch die HSV Fußball AG aufgestockt: "Bei allen Überlegungen und Planungen steht für uns immer auch die Sozialverträglichkeit im Mittelpunkt" erklärte Finanzvorstand Frank Wettstein.

Betriebsratsvorsitzender Dirk Mansen ergänzte: WWir haben nun eine aus unserer Sicht sehr gute, soziale Lösung für alle betroffenen Beschäftigen, bei der auch ein Mindestlohn, der über dem gesetzlichen liegt, berücksichtigt wurde." Auf der untersten Lohnstufen seien keine Gehaltseinbußen zu erwarten. Die Maßnahmen sollen vorerst bis zum 31. Mai gelten.

Auch Mannschaft und Trainer sollen signalisiert haben, an den Maßnahmen mitwirken zu wollen - etwa durch Gehaltsverzicht: "Wir freuen uns sehr über diese Haltung und die sofortige Sensibilität für unsere Gesamtorganisation", so Sportvorstand Jonas Boldt: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir in detailliertere Gespräche treten werden, sobald noch etwas absehbarer ist, wann, wie und ob die aktuelle Saison beendet werden kann, was wir alle hoffen."

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