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Hannover 96 empfängt den HSV zum "Fußballfest"

IMAGO / Christian

Nach einem holprigen Saisonstart hat sich Hannover 96 unter Neu-Trainer Stefan Leitl gefangen. Aus den vergangenen sechs Partien holten die Niedersachsen 16 Punkte. Nun empfängt der Tabellenvierte zu Hause den Tabellenführer Hamburger SV und kann zeigen, wie weit er schon ist.

Leitl sieht HSV mit mehr Ballbesitz

"Der Rahmen steht: ausverkauftes Haus, die zwei aktuell formstärksten Mannschaften gegeneinander. Ich glaube, dass alles angerichtet ist für ein Fußballfest. Wir freuen uns natürlich drauf", war 96-Coach Stefan Leitl die Vorfreude auf das Duell anzumerken. Erstmals seit zwei Jahren ist die HDI-Arena ausverkauft. Beim letzten Mal hieß der Gegner ebenfalls Hamburger SV.

"Der HSV ist eine sehr dominante Mannschaft. Ich gehe davon aus, dass sie mehr Ballbesitz haben werden", wagte Leitl eine Prognose für die Partie. "Ich sehe sie in diesem Jahr als Aufstiegsfavorit, weil sie es geschafft haben, ihren Kader und ihr Trainerteam zusammen zu halten. Sie haben sich gut verstärkt und sind einen Schritt weiter als andere Mannschaften." Zwischen den Zeilen könnte dies so gedeutet werden, dass er seine Mannschaft als Außenseiter sieht.

"Pause tat gut"

Doch das Selbstvertrauen bei den Niedersachsen ist extrem groß. Aus den vergangenen sechs Partien wurden fünf Siege und ein Unentschieden geholt. Zuletzt gab es einen 3:2-Erfolg beim SV Sandhausen. Seitdem waren zwei Wochen Zeit, um weiter am Feinschliff zu arbeiten und auch mal durchzupusten. "Man merkt schon, dass die Pause dem einen oder anderen guttat, der mal krank war in den letzten Wochen oder eine kleinere Verletzung hatte. Die Jungs sind frisch und wir sind auf einem sehr guten Level innerhalb der Mannschaft."

Das soll am Freitag auch auf den Platz gebracht werden. "Es geht darum, was wir aus unseren Ballbesitz-Situationen kreieren. Da waren wir in den letzten Wochen sehr, sehr stark", lobte der 45-Jährige. Es sei für die Partie mit den Hamburgern wichtig, "dass wir in unserem Spiel und bei unseren Prinzipien bleiben. Wir brauchen eine hohe Intensität im Spiel gegen den Ball, eine gute Ordnung, viele Positionswechsel und Rochaden innerhalb des Teams, wo wir uns nicht aus der Grundordnung rauslocken lassen dürfen".