Hannover will Teuchert halten - wird Ablösesumme ein Problem?
Noch ist unklar, wann die 2. Bundesliga nach der Zwangspause durch die Corona-Krise fortgesetzt wird. Dennoch laufen im Hintergrund bei den Klubs bereits die Planungen für die kommende Spielzeit 2020/21. So auch bei Hannover 96, die Leihspieler Cedric Teuchert fest verpflichten wollen.
"Wollen ihn behalten"
Der 23-Jährige ist seit vergangenem Sommer für 500.000 Euro Gebühr von Erstligist Schalke 04 nach Hannover ausgeliehen. In 17 Ligapartien - ein Jochbeinbruch verhinderte mehr - kam der Stürmer auf fünf Treffer und drei Torvorlagen. Und geht es nach den Verantwortlichen der Niedersachsen, soll er das 96-Trikot auch über den Sommer hinaus tragen, wenn das Leihgeschäft endet. "Wir wollen ihn behalten", bestätigt Profichef Martin Kind gegenüber "Sportbuzzer".
An sich ist die Verpflichtung kein Problem, wurde mit den Schalkern doch eine Kaufoption vereinbart. Diese kann bis zum 30. April für 1,5 Millionen Euro Ablöse gezogen werden. Doch Hannover möchte über die Ablösesumme verhandeln: „Wir wollen schon noch mal über die Summe reden“, wird Kind zitiert.
Kaum Chancen bei Weydandt
Es ist ein in der Branche übliches vorgehen. Doch was ist in den Zeiten der Coronakrise schon normal. Die Schalker sprechen selber von einer Lage, die "sehr ernst und kritisch" ist, erklärt Vorstandsmitglied Alexander Jobs. Der Revierklub bangt um die Existenz, ist deshalb auf jeden Euro angewiesen. Dementsprechend zäh könnten die Verhandlungen zwischen Schalke und Hannover werden.
Weniger aussichtsreich ist für die 96er hingegen die Lage bei Hendrik Weydandt. Der Angreifer, der zusammen mit Teuchert agieren soll, konnte mit acht Toren und zwei Assists auch höherklassige Vereine auf sich aufmerksam machen, soll Gerüchten zufolge vor einem Wechsel in die erste Liga stehen. Deshalb scheint es unwahrscheinlich, dass der 24-Jährige seinen auslaufenden Vertrag verlängert.