Hansa macht den Klassenerhalt perfekt: "Sehr, sehr erleichtert"

Mit einer Nullnummer gegen den SC Paderborn hat der F.C. Hansa Rostock den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga endgültig perfekt gemacht. Entsprechend erleichtert zeigte sich Hansa-Trainer Härtel, der aber auch viel Lob für den samstäglichen Gegner fand.

"Fantastische Kulisse"

Ein 0:0 im heimischen Ostseestadion reichte am 32. Spieltag, um das zu erreichen, was zwischenzeitlich so weit entfernt schien: Der F.C. Hansa Rostock wird auch in der kommenden Spielzeit zweitklassig sein. Mit einem starken 10. Rang in der Rückrunden-Tabelle sichern sich die Rostocker den 13. Platz im Gesamtklassement und erreichen so die magische 40-Punkte-Marke. "Wir sind sehr, sehr erleichtert", gab auch FCH-Trainer Jens Härtel nach dem hart erkämpften Punkt auf der Pressekonferenz zu, war er doch zwischenzeitlich mächtig angezählt worden. Bei nur noch zwei ausstehenden Spieltagen sind die neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, den Mit-Aufsteiger Dynamo Dresden innehat, nicht mehr einzuholen.

Ein wichtiger Faktor, um dieses Ziel frühzeitig erreicht zu haben? Der immerwährende Support der eigenen Fans. Auch gegen den SC Paderborn sorgten 24.500 Zuschauer für eine "fantastische Kulisse", wie Härtel befand. Dies habe erleichtert, dass das Team auf dem Feld "einen Zähler ergattert, erkämpft, erstritten" hatte. Geschenkt bekam die Kogge den Punkt nämlich keinesfalls. Es war ein mehr als ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste aus Ostwestfalen die besseren Chancen verbuchten.

Kampfleistung als Basisfaktor

Entsprechend fiel auch das Lob für den Kontrahenten nicht gering aus. Der SC Paderborn habe an diesem Samstag "viel Ruhe am Ball" gezeigt und "sehr variabel" agiert. Der SCP sei "nicht umsonst" das auswärtsstärkste Team der 2. Liga, wie Härtel beurteilte. Das Lob ging gar noch weiter: "Mit das beste, was wir hier hatten an Mannschaften" sei der Gast gewesen. So sei es von seinen Mannen gefordert gewesen, dass sie "nicht unruhig werden". Dies sei gelungen. So musste der Übungsleiter ein "Kompliment an die Mannschaft machen".

Dies habe sie sich verdient, da sie es über "große Phasen gut gemacht" habe. Sie habe "eine Frusttoleranz entwickelt, die du haben musst", wenn man wenig Ballbesitz habe. Gerade einmal 35% Ballbesitz wiesen die Rostocker am Ende auf, die dennoch einen "absolut verdienten Punkt", so Härtel und auch Gäste-Coach Kwasniok, ergatterten. So konnte das Saisonziel zwei Spieltage vor Schluss bereits finalisiert werden. Dies sei "für einen Aufsteiger nicht selbstverständlich. Deswegen sind wir froh und dankbar." Nun wolle man die Saison zwar "nicht abschenken", aber der "Stöpsel" sei "etwas gezogen".

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