Heidenheim verliert Top-Torjäger Leipertz - Ullrich muss gehen

An der Ostalb zählte er in den vergangen zwei Jahren zu den Leistungsträgern. 18 Treffer und 16 Assists in 66 Zweitliga-Partien sprechen für sich. Doch bei seinem voraussichtlich alten und neuen Klub muss sich Heidenheims Angreifer Robert Leipertz angesichts namhafter Konkurrenz hinten anstellen. Laut einem Bericht des „kicker“ macht Schalke 04 von einer Rückkaufsoption gebrauch. Nicht verlängert wird zudem der Vertrag von Reservekeeper Sven Ullrich.

Schalke nutzt Rückkaufsrecht

In der Regionalliga-Mannschaft der Königsblauen zeigte Leipertz in der Saison 2013/14 starke Leistungen. Doch trotz 20 Toren in 35 Spielen reichte es nicht zum Sprung in die Bundesliga-Mannschaft. Der talentierte Offensivspieler unterschrieb darauf hin für zwei Jahre in Heidenheim – und entwickelte sich zu einer unumstrittenen Stammkraft. Genau das hatte man sich auf Schalke erhofft und nutzt jetzt offenbar die vor zwei Jahren vereinbarte Rückkaufsmöglichkeit. „Das war ja die Idee, dass er sich bei uns weiterentwickelt. Wir haben Robert aus der Regionalliga geholt, von der zweiten Mannschaft, bei uns hat er zwei gute Jahre gemacht, und nun versucht er es in der Bundesliga", geht Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald mit dem durchaus schmerzhaftem Verlust gelassen um. Dass die Königsblauen den 23-Jährigen zurückholen wollen, hatte die „Süddeutsche Zeitung“ bereits kurz nach Saisonende berichtet.

Vier Neue sollen kommen

Kein Interesse hat der Klub von der Ostalb an der Weiterbeschäftigung seines dritten Torhüters. „Er war leider zu oft verletzt und konnte sich dadurch kaum zeigen“, begründete Sanwald gegenüber dem Fachmagazin die Entscheidung, den auslaufenden Kontrakt von Sven Ullrich nicht zu verlängern. Der FCH hält Ausschau nach einem neuen Ersatzkeeper. Kommen sollen zudem ein Außenverteidiger, ein Innenverteidiger und ein Spieler für das defensive Mittelfeld. „Das werden wir aber ganz in Ruhe angehen, denn unser Gerüst steht ja. Wir haben keinen Druck. Mein Ziel ist es, die spielerische Qualität der Mannschaft zu erhöhen“, will Sanwald bei der Personalsuche nichts überstürzen.

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