Heimspiel gegen Bielefeld: Rasiejewski setzt auf die Fans

Nach zwei Pleiten in Folge möchten die Bochumer am heutigen Montag unter Flutlicht gegen Bielefeld wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Ein Sieg wäre enorm wichtig für die Westfalen, um sich Luft im engen Tabellenkeller zu verschaffen. 

Bochumer Offensive ist zu berechenbar

Chefcoach Jens Rasiejewski setzt bei der Mission Heimsieg trotz zum Teil dürftiger Leistungen in den vergangenen Wochen auf mehr Unterstützung der Fans von den Rängen, zumal sein Team jung und recht unerfahren ist. „Ich hoffe, man guckt auf das, was einen verbindet. Ich hoffe, dass es immer noch das Spiel ist“, wird der Trainer beim Portal „Reviersport.de“ zitiert. Zuletzt hatte ihn die Stimmung im Stadion gegen Duisburg nachdenklich gemacht.

Vor allem die Bochumer Offensive ist nur ein laues Lüftchen. Nur Schlusslicht Kaiserslautern trifft noch seltener ins gegnerische Tor. Chancen wie zuletzt von Johannes Wurtz und Lukas Hinterseer werden versiebt. Zudem ist das Zusammenspiel von Kevin Stöger mit Robbie Kruse für die Gegner längst kein Geheimnis mehr. Die VfL-Offensive präsentiert sich nicht variabel genug und ist somit berechenbar. Daran hat bisher auch die Nachverpflichtung des Hoffenheimers Philipp Ochs noch nichts geändert.

Losilla kehrt zurück

Nach seiner Gelbsperre wird Anthony Losilla wieder in die Abwehr zurückkehren und möglicherweise mit Tim Hoogland das Innenverteidiger-Duo bilden. Danilo Soares wird frühestens für das Dresden-Spiel am nächsten Sonntag eine Option sein. „Wie jede Woche berücksichtigen wir die aktuelle Form und den jeweiligen Gegner. Wir müssen uns ständig hinterfragen, wie wir die Dinge so optimieren, dass drei Punkte herausspringen“, meinte Rasiejewski während der Pressekonferenz.

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