Hiobsbotschaft für BTSV: Behrendt fällt sechs Monate aus
Schock für Eintracht Braunschweig! Abwehrchef Brian Behrendt zog sich beim 2:0-Sieg gegen Magdeburg einen Muskelabriss zu, sodass die Saison für den Innenverteidiger bereits beendet sein könnte. Ein operativer Eingriff ist unumgänglich, der Verein rechnet mit einer sechsmonatigen Pause.
MRT-Untersuchung gibt Aufschluss
Die Abwehrreihe der Braunschweiger hat sich gerade erst von der Achillesferse zum Prunkstück der Eintracht entwickelt, da muss das Team um Cheftrainer Michael Schiele einen schweren Rückschlag hinnehmen. Im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg (2:0) musste Brian Behrendt bereits in der 6. Spielminute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der 30-jährige Abwehrchef, der bis dahin noch keine Einsatzminute verpasst hat, wird nun vorerst nicht auf den Rasen zurückkehren.
Eine MRT-Untersuchung hat ergeben, dass sich Behrendt einen Muskelabriss im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen hat - mindestens sechs Monate lang wird der Innenverteidiger fehlen, wie der BTSV befürchtet. Im Laufe der Woche war bereits bekannt geworden, dass Philipp Strompf (Hüftverletzung) bis Jahresende ausfallen wird.
"War bereits Samstag abzusehen"
"Die Diagnose ist eine Hiobsbotschaft für uns und für Brian, auch wenn am Samstag bereits abzusehen war, dass er länger ausfallen wird. Brian ist ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Abwehr und die Verletzung ist extrem bitter", kommentiert Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann den langfristigen Ausfall des Abwehrchefs. "Für die anstehende OP und den Heilungsprozess wünschen wir ihm alles erdenklich Gute. Wir werden ihn in dieser Zeit bestmöglich unterstützen." Umso wichtiger wird für die Braunschweiger nun womöglich das Comeback von Saulo Decarli (Muskelverletzung), der zuletzt zumindest taktische Einheiten im Mannschaftstraining wieder mitmachen konnte.