Hohe Geldstrafe für Greuther Fürth
Die SpVgg Greuther Fürth ist vom Sportgerichtshof des Deutschen Fußball-Bund zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. Insgesamt müssen die Franken 35.000 Euro für gleich mehrere Vergehen zahlen. Von offizielle Seite des DFB heißt es: "Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitbundesligisten SpVgg Greuther Fürth im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fünf Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro belegt." Besonders ist an der Geldstrafe die Möglichkeit, einen Teil der Summe in sicherheitstechnische bzw. gewaltpräventive Maßnahmen am eigenen Stadion umzuwandeln. Sollten solche Maßnahmen bis zum 31. August diesen Jahres nachgeweisen werden, können 12.000 Euro der Strafe dafür umgewandelt werden. Ausschlaggebend für die Auferlegung waren Vorfälle in den beiden Partien gegen RB Leipzig und den SV Sandhausen. In beiden Spielen waren die Fans der Franken durch negative Aktionen, etwa Blockstürme, Pyrotechnik oder Ölspuren aufgefallen. Der Verein hat 24 Stunden Zeit gegen das Urteil eine mündliche Verhandlung zu beantragen.