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Holstein Kiel: 1.000 Zuschauer zugelassen, aber kein Heimspiel

IMAGO / Picture Point

Ab dem 28. Dezember sollen Großveranstaltungen nach einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz ohne Zuschauer stattfinden. Die Städte Berlin und Hamburg gehen bereits einen Sonderweg, um eine Teilmenge doch noch zuzulassen. Auch in Schleswig-Holstein werden geringe Zuschauerzahlen möglich sein – das würde auch für Holstein Kiel gelten, betrifft die Störche aber aufgrund des Terminplans trotzdem nicht.

Kiel erst im Februar zuhause

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Spitzenreiter St. Pauli schloss Holstein Kiel das Fußballjahr ab. Eine Woche zuvor waren die Störche bereits im Holstein-Stadion gegen Sandhausen (2:2) gefordert. Cheftrainer Marcel Rapp und seine Mannschaft werden nun die Feiertage genießen, um wieder neue Kräfte für das kommende Jahr zu sammeln. In Gelsenkirchen (16. Januar) und in Regensburg (23. Januar) geht es dann für die Störche weiter. Erst am 21. Spieltag, dem 6. Februar 2022, hat Kiel wieder ein Heimspiel. Offen ist, wie die Zuschauerregelung bis dahin aussehen wird.

Prinzipiell sind bei Veranstaltungen in Schleswig-Holstein weiterhin bis zu 1.000 Teilnehmer erlaubt, obwohl sich Bund und Länder auf einen Ausschluss von Zuschauern ab dem 28. Dezember verständigten. Allerdings gilt die Verordnung in Schleswig-Holstein, die auch Sportveranstaltungen betrifft, zunächst nur bis zum 18. Januar, wie auch der "NDR" berichtet. In diesem Zeitraum werden die Kieler Störche kein Heimspiel bestreiten, sodass die Ränge im Holstein-Stadion ohnehin leer bleiben. Anders könnte es sich in Berlin (bis zu 3.000 Zuschauer) und Hamburg (bis zu 5.000 Zuschauer) zu Jahresbeginn verhalten.