HSV-Rückkehr: Findet Wood unter Hecking zurück in die Spur?

Mit einigen Vorschusslorbeeren im Gepäck wechselte Bobby Wood einst für knapp vier Millionen Euro zum Hamburger SV. Doch seit seiner Ankunft stagnieren die Leistungen des US-Amerikaners deutlich. Daran änderte auch das zwischenzeitliche Leihgeschäft 2018/19 zu Hannover 96 nichts. Der Rückkehr zum HSV schließt sich nun die Frage an: Findet Bobby Wood unter Neu-Trainer Hecking zurück zu alter Stärke?

US-Nationalspieler im absoluten Formtief

Aufsummiert ganze sechs Tore und zwei Vorlagen verbuchte Bobby Wood in den insgesamt 50 Pflichtspielen der Spielzeiten 2017/18 und 2018/19. Das macht einen Schnitt von 0,12 Toren pro Spiel oder besser gesagt: In aufgerundet jedem achten Spiel erzielte der Rechtsfuß in den vergangenen beiden Jahren einen Treffer - zu wenig für einen Angreifer seiner Klasse. Zu wenig offenbar auch für seinen letzten Arbeitgeber Hanover 96, bei dem man sich trotz Kaufoption angesichts von drei Treffern und einer Vorlage in 22 Bundesligapartien gegen eine feste Weiterverpflichtung entschied. Und so kehrt der 26-Jährige folglich wieder zum Hamburger SV zurück, wo er noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Die Vorzeichen auf einen Stammplatz - geht man von den nackten Zahlen der letzten Jahre aus - stehen auch beim einstigen Bundesliga-Dino schlecht.

Kriegt Wood unter Befürworter Hecking die Kurve?

Doch wie die "Bild" berichtet, könnte die Umstrukturierung auf der Trainerposition des HSV dem US-Nationalspieler in die Karten spielen, denn: Dieter Hecking soll als Befürworter Woods gelten und während seiner Zeit in Gladbach gleich mehrfach versucht haben, den athletischen Angreifer zur Borussia zu lotsen. Und so plane man an der Elbe im Sturmzentrum eben nicht nur mit Neuzugang Lukas Hinterseer (kommt vom VfL Bochum) und Shootingstar Manuel Wintzheimer, sondern auch mit Bobby Wood. Sollte es dem gebürtigen Hawaiianer unter Hecking gelingen, die Reset-Taste zu drücken und an die alten Stürmertage im Dress von Union Berlin (17 Tore und drei Vorlagen in 31 Zweitligapartien für die Köpenicker 2015/16) anzuknüpfen, könnte er sich als gefühlter Neuzugang und echte Geheimwaffe im Kampf um den Wiederaufstieg der Hamburger entpuppen.

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