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Ingolstadt: Neuausrichtung mit Ziel Bundesliga

Nach Rang Neun im Vorjahr leitete der FC Ingolstadt, geführt von seinem Sportdirektor Angelo Vier, einen Umbruch ein. Mit bereits sechs Neuverpflichtungen wird die Ausrichtung offensichtlich. Der FCI soll schneller, jünger und hungriger werden. Die Bundesliga in der nahen Zukunft als Ziel.

Wucht und Schnelligkeit haben gefehlt

Nach einer holprigen Saison sahen sich die Ingolstädter Verantwortlichen gezwungen einen kleinen Neustart zu wagen und ihre Ausrichtung anzupassen: "Zum einen gab es innerhalb der Mannschaft nicht die gewünschte Struktur, zum anderen hatten wir ein vergleichsweise hohes Durchschnittsalter. Außerdem hat es uns gerade im vorderen Bereich immer wieder an Wucht und Schnelligkeit gefehlt", so Sportdirektor Vier im "Donaukurier" über die Gründe des Umdenkens. Die Neuzugänge leiteten den Umbruch ein. Thorsten Röcher, Osayamen Osawe und Agyemang Diawusie überzeugen auf der Außenbahn mit Tempo und Durchsetzungsfähigkeit. Neuzugang Charlison Benshop soll dem etablierten Stefan Kutschke Druck machen. "Wenn du Spieler wie Benschop oder Kutschke vorne drin hast, brauchst du natürlich schnelle Jungs, die diese Stürmer auch mit Flanken beliefern können", so Vier über das künftige Offensivspiel. Derweil sollen die anderen beiden Neuverpflichtungen Konstantin Kerschbaumer und Benedikt Gimber den Konkurrenzkampf erhöhen.

Lezcano vor Abgang

Viele weitere Zugänge sollten die FCI-Fans nicht mehr erwarten, lediglich Andreas Voglsammer könnte noch zum Team hinzustoßen. Hier hakt es jedoch an der Ablösesumme – Bielefeld verlangt wohl 5 Millionen Euro. Derweil möchte Dario Lezcano den Verein verlassen und der Verein selbst ist Gesprächsbereit. Konkrete Anfragen liegen laut Vier jedoch noch nicht vor. "Ein so großer Umbruch ist nicht nach einer Transferphase komplett abgeschlossen. Für uns geht es darum, den ersten Step zu machen", beschreibt Vier. Der nächste Step könnte der Richtung Bundesliga sein.