Kaiserslautern sendet Lebenszeichen bei Frontzeck-Debüt

Nach fünf Spielen ohne Sieg hat der 1. FC Kaiserslautern ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Unter der Regie vom neuen Trainer Michael Frontzeck setzte es einen 2:1-Auswärtserfolg in Braunschweig. Den großen Kampfgeist seines Teams hatte der Trainer zuvor mit den vielen mitgereisten FCK-Fans angestachelt.

 Früher Treffer bringt Sicherheit

"Wenn 1.000 Leute aus Kaiserslautern am Sonntagmittag nach Braunschweig kommen und zeigen, dass sie noch dran glauben, das habe ich der Mannschaft so gesagt, dann müsst ihr das auch – und das haben alle auch getan“, wird Frontzeck in der "Rheinpfalz" zitiert. Acht Punkte beträgt nun der Abstand auf das rettende Ufer. Im Nachholspiel gegen Darmstadt können die Pfälzer ihn noch weiter verkürzen.

In Niedersachsen spielte der schnelle Führungstreffer dem Tabellenschlusslicht in die Karten. Angreifer Lukas Spalvis hatte nach fünf Minuten aus sechs Metern den Ball ins Tor genickt. Das machte die Brust der Gäste breiter. Kompakt stehend und diszipliniert, ließen sie kaum etwas zu. Eine Standardsituation brachte die Lauterer zehn Minuten vor der Pause endgültig auf die Siegerstraße. Der Ball sprang erneut Spalvis vor die Füße, der aus dem Gewühl ganz trocken den Ball aus sieben Metern ins linke Eck unterbrachte. "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte der zweifache Torschütze gegenüber dem "Kicker".

Gutes Debüt von Altintop

Mit Neuzugang Halil Altintop kam wieder mehr Schwung in das Spiel des FCK. "Heute haben wir einen sehr, sehr wichtigen Sieg eingefahren, an solchen Siegen wächst man, und das werden wir hoffentlich auch tun", meinte der Rückkehrer nach dem Spiel. Zuvor war nach dem Anschlusstreffer der Eintracht der Sieg noch in Gefahr geraten. Mit etwas Glück, ganz viel Geschick und einem prima aufgelegten Müller-Ersatz Jan-Ole Sievers brachten die Pfälzer den knappen Vorsprung über die Zeit. "Es war vor allem wichtig, dass wir den Sieg nicht mehr aus der Hand gegeben haben“, so der Keeper nach dem Spiel. Am Freitag will die Frontzeck-Elf gegen den zuletzt etwas schwächelnden Aufsteiger aus Kiel nachlegen.

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