Kaiserslautern: Strasser nicht in Lebensgefahr
Das Kellerduell am Mittwochabend zwischen Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern musste abgebrochen werden. Grund waren gesundheitliche Probleme bei FCK-Coach Jeff Strasser. Mittlerweile hat der Verein verkündet: Es besteht keine Lebensgefahr.
"Nicht in Lebensgefahr"
Strasser hatte in der Halbzeitpause einen medizinischen Notfall erlitten und war wenig später mit einem Rettungswagen abtransportiert worden. Nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus in Darmstadt könnte ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden, teilte der FCK am Donnerstag mit - weitere Untersuchungen stehen noch aus. Der Luxemburger soll nach der ersten Halbzeit über Schwindel und Übelkeit geklagt haben, sei aber die ganze Zeit ansprechbar gewesen."Er ist nicht in Lebensgefahr", sagte ein Sprecher des 1. FC Kaiserslautern am späten Mittwochabend. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Das Training soll in den nächsten Tagen Alexander Bugera, sonst Assistent von Strasser, leiten.
Wiederholungstermin ist offen
Dass unter diesen Umständen nicht mehr weitergespielt werden könne, darüber waren sich beide Vereine gestern Abend schnell einig. Auch die Fans beider Seiten reagierten angemessen und stimmten "You'll never walk alone"-Gesänge und Sprechchöre für Strasser an.
Wann und in welcher Form das Spiel zwischen Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern wiederholt wird, muss nun die DFL entscheiden. Zur Pause stand es im Kellerduell der zweiten Liga 0:0.