Kauczinski: "Die Mannschaft hat in die Fresse gekriegt"

Am Sonntag startet für Markus Kauczinski das nächste Abenteuer. Als neuer Trainer soll er den FC St. Pauli wieder auf Kurs bringen. Viel Zeit zur Vorbereitung hat er vor seiner Heimpremiere nicht.
"Das hier ist etwas Besonderes"
"Letzten Endes ging alles sehr schnell. Nach intensiven Gesprächen habe ich schnell das Gefühl gehabt, dass es hier zusammenpasst", beschreibt Kauczinski in der "Bild" die schnelle Einigung mit den Hamburger Verantwortlichen. "Ich musste nicht lange überlegen. Das hier ist etwas Besonderes. Ich habe auf einen Verein mit Spirit gewartet. Die Situation ist nicht leicht. Aber es ist Potenzial da, aus der Situation herauszukommen", begründete der 47-jährige seine Entscheidung für den Traditionsverein. Der Ex-Coach des FC Ingolstadt unterschrieb einen Vertrag bis 2019.
"Die Mannschaft hat in die Fresse gekriegt"
Die Vorbereitungszeit auf das kommende Heimspiel ist nicht optimal, wie Kauczinski selbst weiß: "Einfach ins Feuer geworfen zu werden, ist nicht das Schönste der Welt. Aber in solchen Momenten steckt auch eine gewisse Energie." Diese Energie will der Trainer nutzen und probierte viel im Training aus, um die Mannschaft kennenzulernen. Dabei ist er stets positiv und hat ein klares Motto für die restlichen Spiel in diesem Jahr: "Manchmal ist es ganz platt im Leben. Die Mannschaft hat in die Fresse gekriegt und jetzt die Chance, wieder aufzustehen."